Epiphone Flying V 7String, E-Gitarre  

 

Epiphone Flying V 7String, E-Gitarre

Schon auf den letztjährigen Messen dies- und jenseits des Atlantiks präsentierte Epiphone seinen Beitrag zum 7-String-Boom. Nachdem wir bereits in der G&B-Ausgabe 10/00 die entsprechende Les-Paul-Variante vorgestellt haben, ist es an der Zeit, die Flying V nachzureichen. Wetten, dass die erste Reaktion eines jeden, der die Flying V 7-String zum ersten Mal in die Hand nimmt, folgendermaßen oder ähnlich ausfallen wird: „Ist die leicht, Mann!" Mir erging das nicht anders. Obgleich das Standardmodell für sein Rücken schonendes Gewicht bekannt ist, hätte ich angesichts des breiten, massigen Halses und der Maurerkellen-großen Kopfplatte erheblich mehr erwartet. Sei es wie es will, jedenfalls steht damit schon der erste Pluspunkt fest. Abgesehen von spärlich verrundeten Kanten besitzt der symmetrische Korpus keinerlei ergonomische Shapings. Dieser besteht laut Gibson aus Korina, einer afrikanischen Limba-Art, die wiederum mit dem Mahagoni verwandt ist. Die deckend schwarze Lackierung weist eine perfekte Politur auf, so dass auf der spiegelglatten Fläche nicht zu erkennen ist, ob der Body aus mehreren Teilen zusammen gefügt wurde. Mit Ausnahme der Klinkenbuchse und der Pickups wurde die komplette Schaltung an der Schlagplatte angebracht. Die Befestigung der Saiten wird hier nicht von einem Stop Tailpiece übernommen, sondern Tele-like von auf der Rückseite eingelassenen Hülsen. Somit müssen die Saiten von hinten durch den Body gefädelt werden, bevor sie durch die Bohrungen des V-förmigen Frontbleches ans Tageslicht treten ...

 

Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass.
Ausgabe 04/2001 ist ab Freitag, 16. März im Handel.
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