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Das harmonische und gutmütige Klangverhalten einer Röhrenschaltung ist zweifellos für die Instrumenten-Wiedergabe sehr attraktiv. Wenn aber große Leistungen erzeugt werden sollen, ist eine Transistor-Endstufe einfach die vernünftigere Lösung. Ein hochwertiger Hybrid-Bass-Amp wie der neue M-Pulse 600 von Mesa Boogie vereinigt beides. Natürlich ist die Kombination von Röhren-Vorstufe und Transistor-Endstufe keine neue Erfindung. Als die alten Röhrenverstärker von der damals neuen Transistortechnik abgelöst wurden, geschah dies bei Bass-Amps recht radikal. Ende der Siebziger fand man bei Bass-Anlagen fast keinen Röhrenverstärker mehr, bis man sich an den warmen Sound-Charakter der Röhre erinnerte und ab Mitte der Achtziger Jahre neue Hybrid-Amps den Röhrenklang wieder aufleben ließen. Die Röhre in der Vorstufenschaltung, kombiniert mit leistungsstarken Transistor-Endstufen, wurde zur regelrechten Mode. Nur leider wurde die Röhre im Preamp zuweilen rein Alibi-mäßig verwendet, von einem authentischen Röhren-Sound konnte daher nicht immer die Rede sein. Die neue Generation hochwertiger Hybrid-Verstärker für Bass zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass hier echte" Röhrenschaltungen zum Einsatz kommen, die wieder heiß" gefahren werden und den Eigencharakter der Röhre authentisch rüberbringen. Und genau dies darf man auch vom aufwendig gebauten M-Pulse-Top erwarten ...
Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass. Ausgabe 05/2001 ist ab Freitag, den 20. April im Handel. Abonnenten lesen früher.
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