|
![]() Hi und hallo. In den nächsten Monaten möchte ich an dieser Stelle einige gitarristische Perlen der vergangenen Jahre vorstellen. Warum, wieso? Nun, das fängt damit an, dass es einfach eine Menge von Stücken gibt, die höchst beeindruckende Gitarren-Parts haben und gleichzeitig auch insgesamt super-tolle und eben unvergessliche Songs sind ... Als 15jähriger traf mich, ich kann es einfach nicht anders beschreiben, völlig unvorbereitet wie ein Keulenschlag ein Song, der von einer Gruppe mit dem abgefahrenen Namen Led Zeppelin kam (außer Steppenwolf hatte es solche germanischen" Namen praktisch noch nicht gegeben) und der, wie ich später erfuhr, ,Whole Lotta Love hieß. Was mich da so umgehauen hat? Nun, wie gesagt, mit etwas Abstand kann ich das heute in hoffentlich einigermaßen klare Worte und Erklärungen fassen: Dieser Song hat praktisch keine Akkord-Folge! Nur Melodielinien, Riffs, Einzeltöne und völlig irreale, abgefahrene Effekte. Es gibt zwar irgendwie Strukturen bei diesem Stück, aber irgendwie absolut kein (für damalige Zeiten) übliches Intro, keine erkennbare Song-Struktur mit Strophe, Bridge und Refrain. Im Prinzip bleibt der Song immer auf einem Ton hängen. Natürlich ist es ein schönes, fettes Gitarren-E, auf dem alles aufbaut. ,Whole Lotta Love ist eine 110%ige Gitarren-Nummer; der Extra-Bonus kommt dazu, weil selbst die Stimme mehr oder weniger wie eine Sologitarre gesetzt ist. Schon das Intro von ,Whole Lotta Love hat eine unglaubliche, pure Energie ...
Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 07/2001 ist ab Freitag, den 22. Juni im Handel. Abonnenten lesen früher. © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |