
| Der Kreis schließt sich: Seit 23 Jahren bilden
Ian McCulloch und Will Sergeant das Songwriter-Duo hinter Echo & The Bunnymen. Ein
Gespann, das den BritPop prägte, wie kein zweites, das sämtliche Höhen wie Tiefen
durchlief und am Ende als echte Kult-Formation dasteht. Laut Gitarrist Will genau das, was
Echo immer sein wollten, aber nie konnten. Doch mit Anfang 40 sei sowie so alles anders.
Es gab eine Zeit, da waren sie die größte Band der Welt: goldene Schallplatten, Hits vom
Fließband, gigantische Tourneen, aber auch Drogen-Eskapaden, großkotzige Statements und
tote Mitmusiker. Echo & The Bunnymen waren die Supergroup der 80er, die Ziehväter von
Oasis und The Verve, die ungekrönten Könige von Liverpool und der Inbegriff von
kompensierter Coolness. Das gilt insbesondere für Sänger Ian McCulloch, eine Mischung
aus Genie und Scharlatan, Großkotz und Charme-Bolzen, der sich und sein Mundwerk einfach
nicht im Griff hat, dafür aber die vielleicht beste Rock-Stimme seit David Bowie und Jim
Morrison besitzt. Zusammen mit dem schüchternen, aber nicht minder eigensinnigen
Gitarristen Will Sergeant bildet er ein Duo wie Nitro & Glyzerin, Jagger/Richards oder
Bono/The Edge zwei, die sich hassen, wie die Pest, aber einfach nicht ohne einander
können ... Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 07/2001 ist ab Freitag, den 22. Juni im Handel. Abonnenten lesen früher. © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |