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Man nehme einen nachweislich gut konzipierten HD-Rekorder (wie den D-16) und bringe die Hardware und die Anschlussmöglichkeiten auf den aktuellen Stand, um in der Oberklasse der HD-Workstations mitreden zu können. So sieht wohl das Rezept aus, nach dem die Korg-Ingenieure den neuen D-1600 designt haben. Eine Marktpräsenz von nur einem Jahr für den D-16 ist ungewöhnlich. Normalerweise würde man vermuten, dass das Gerät ein Misserfolg war. Das trifft hier (zum Glück) nicht zu. Vielmehr hat der Hersteller das gelungene Konzept genutzt, um sein Angebot für Recording-Heimarbeiter weiter zu diversifizieren. Aus dem D-16 ist durch sinnvoll vorgenommene Verkürzungen von Funktionsvielfalt und Spurenzahl der kleinere D-12 hervorgegangen (Test in G&B 5/2001), dem wir im Rahmen seiner Möglichkeiten ein sehr ordentliches Testergebnis verpassen konnten. Außerdem sollten auch anspruchsvollere Gemüter im Korg-Katalog fündig werden, und so haben die Korg-Entwickler die Software des D-16 mit deutlich erweiterter Hardware-Ausstattung kombiniert. Voilá der D-1600! Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 07/2001 ist ab Freitag, den 22. Juni im Handel. Abonnenten lesen früher.
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