Ritchie Blackmore: Stratocaster & Strumpfhosen

Schauplatz England, Lumley Castle. Eine alte Burg aus dem 14. Jahrhundert, gelegen am Rande von Durham, in der Nähe von Newcastle und der schottischen Grenze, dient Ritchie Blackmore Anfang Mai als Domizil, um Journalisten aus der ganzen Welt das neue Album seiner Band ,Blackmore’s Night‘ vorzustellen. Ihm zur Seite, wie immer in den vergangenen fünf Jahren, ist die bezaubernde Candice Night, Sängerin der Formation, und zudem Blackmores Lebensgefährtin. Seit seinem Ausstieg bei Deep Purple und dem Ende von Rainbow, mit denen er zuletzt das hörenswerte Album ,Stranger In Us All‘ zustande brachte, widmet sich der eigenwillige Gitarrist ausschließlich einer Folk-lastigen Adaption mittelalterlicher Lieder. Mit denen trat er in den vergangenen Jahren überwiegend in Kirchen, Burgen und Schlössern auf, einem Ambiente, das auch stimmig zum Outfit des als exzentrisch verschrieenen Musikus ist. Denn Blackmore sieht mit seinem Hut, an dem eine riesige Feder haftet, den braunen Stiefeln und der hautengen Hose aus, wie dereinst Robin Hood. Dazu trägt er bei Interviews gerne eine Laute mit sich herum, auf der er, immer wenn ihm danach ist, einige Töne klimpert ...

Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 08/2001 ist ab Freitag, den 20. Juli im Handel. Abonnenten lesen früher.

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