Marcus Miller mal wieder solo: Funk Jazz Bass Power

„Play your music powerful, like a panther ... graceful, like a bird, young man!" sagte ein „older brother" mal im Vorübergehen in einem Park zu ihm. So ist es im Booklet vermerkt. Und ebenso ruhelos wie ein Panther bewegt sich Marcus Miller nicht nur auf der Bühne. Zwar war es seit seinem letzten Solo-Album ‚Live & More‘ (1997) etwas ruhiger um den Monster-Bassisten, aber untätig war Miller auf keinen Fall. Er hat viel produziert, Soundtracks komponiert, hat ein Studio gebaut, eine Plattenfirma gegründet und nebenher Zeit gefunden, ein neues Solo-Album aufzunehmen. ‚M²‘ (edel/dreyfus) schließt musikalisch an die drei Vorgänger-Alben an: Knackig geslappter Viersaiter, singender Fretless-Bass, groovige Arrangements, eine umwerfende Liste an Gastsolisten von Keyboarder Herbie Hancock über die Saxophonisten Wayne Shorter, Branford Marsalis und Maceo Parker bis hin zu Sängerin Chaka Khan. Der ehemalige Miles-Davis-Bassist Marcus Miller ist – wie immer – nicht nur am Bass, sondern auch an Bassklarinette, Saxophonen, Gitarren, Keyboards und anderen Instrumenten in gleicher Qualität und mit ebenso unverkennbaren Sound zu erleben. Mit ‚M²‘ nimmt der 42jährige Miller, der schon mehr als 20 Karrierejahre hinter sich hat, den Groove zum Quadrat ...

Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 08/2001 ist ab Freitag, den 20. Juli im Handel. Abonnenten lesen früher.

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