
| Latino Bass Lover Was haben Ricky Martin, Eddie Rodriguez und Jack Bruce gemeinsam? Richtig: Sie alle stehen auf Latino-Sound. Doch während der Teenie-Schwarm eher durch Hüftschwung, als durch Musikalität überzeugt und Stefan Raab seine Kunstfigur zum Abkassieren ins Rennen schickt, hat sich der britische Kult-Bassist intensiv mit der südamerikanischen Klangkultur auseinander gesetzt. Was man auf seinem neuen Album ,Shadows In The Air hören kann. Alexis Korners Blues Incorporated, die Graham Bond Organisation, John Mayalls Bluesbreakers, Cream, Manfred Mans Earth Band, Tony Williams Lifetime, BBM. Alle Stationen in der Vita des schottischen Superstars (geb. am 14. Mai 1943) haben stets für Aufhorchen gesorgt, auch wenn der Mann heute nicht mehr ganz so im Blickpunkt der Aufmerksamkeit steht. Zumeist hat sich Jack Bruce im Genre des Rock bewegt, obwohl sich der heute 58jährige seit jeher gegen solche Schubladen gewehrt hat. Ihm ist es egal, welches Etikett seine musikalischen Aus- und Höhenflüge bekommen, ob in Begleitung von Mark Nauseef und Carla Bley, mit dem Jazz-Organisator" Kip Hanrahan oder bei seinen Soloprojekten wie ,Monkjack, mit dem er Thelonious Monk würdigte. Trotzdem galt und gilt Bruce Liebe immer dem Rock in der für ihn reinsten Formation: dem klassischen Rock-Trio, einst mit Cream, dann mit West Bruce & Laing, später mit Clem Clempson und Stuart Elliott bis hin zur interessanten Besetzung mit Drummer Simon Phillips und Ausnahme-Gitarrist Blues Saraceno ... Mehr zu diesem Thema in der neuen Gitarre & Bass! Ausgabe 09/2001 ist ab Freitag, den 24. August im Handel. Abonnenten lesen früher. © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |