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Mmh! Eine Les Paul testen, macht das denn eigentlich noch Sinn? Klar ist das ein Dauerbrenner, ein Standard (Moment mal, Studio bitte) den eigentlich jeder kennt, und doch gelegentlich kann oder sollte man ja einmal nachhören, ob sich das aktuell noch so anfühlt wie früher. Ihr Aussehen? Nun, das ist auf jeden Fall anders. Hoops hätt ich alter Sack doch jetzt beinahe die vielen hoffnungsvollen jungen Menschen vergessen, die da noch voller drängender Neugier Les-Wer? rufen. Sorry, ist halt schon etwas länger her, mein erstes mal mit der Paula. Die Studio-Linie jedenfalls gibt es nun immerhin auch schon seit 1984, ist damit ein moderner Vertreter der Gattung Les Paul und hat sich über die Jahre als Verkaufsschlager bewährt, aber auch immer wieder ihr Gesicht leicht gewandelt. Das vorliegende Modell basiert auf dem sehr populären Mitt-90er Studio Modell und verfügt über große Crown" Einlagen im Griffbrett im Gegensatz zu den zwischenzeitlichen Half-Crown-Inlays". Daneben nähert sich auch die Kopfplatte mit ihren Tulip-Mechaniken stark der LP Standard an. Was uns spontan ins Auge springt ist aber zunächst die neuartige Blue Teal Flip-Flop-Lackierung, die aus verschiedenen Winkeln betrachtet farblich changiert. Machen wirs kurz. Der Korpus besteht wie üblich bei einer LP aus einer Mahagonibasis die mit einer konturierten Ahorndecke verbunden ist. Dem Mahagoni-Hals hat man ein überraschend kräftiges 59 Rounded Les-Paul-Profil verpasst und darauf ein Palisander-Griffbrett geleimt, das allerdings sehr trocken erscheint und förmlich nach einer Versiegelung mit Öl schreit. 22 Medium-Bünde sind gewohnter Standard und sauber verarbeitet. Allein die etwas flache Abrichtung führt zu einer etwas eckigen Oberfläche, zum Spielgefühl später mehr ... Mehr zu diesem Thema in der neuen
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