![]() |
Wie viele andere Hersteller mit großem Namen trat auch Burns den Gang nach Fernost an und brachte in Zusammenarbeit mit einem koreanischen Hersteller die attraktive Club-Serie auf den Markt. Und das mit großem Erfolg, denn alte Burns-Gitarren sind selten und teuer, und die neuen Made in England" waren auch nicht viel günstiger. Die neueste Kreation der bewährten West-Ost-Zusammenarbeit ist eine Wiederauflage des klassischen, legendären Modells Bison. Ist das nun eine Schönheit, oder ein Biest? Die erste Inkarnation der Bison erschien 1961 auf den Bühnen dieser Welt ein absoluter Blickfang, der das Beste darstellte, dass Burns damals anfertigen konnte. Der 40-jährige Geburtstag des Flaggschiffs der Burns-Flotte wird in diesem Jahr jedoch nur leise gefeiert man will da schon eher auf die neue, kostengünstige Variante verweisen, die in Korea hergestellt wird. Während die Burns Marvin sich damals deutlich an Fenders Stratocaster orientierte, personifizierte die genauso hochwertig gebaute Bison eine völlig andere Philosophie nämlich Jim Burns Vorstellung von einer perfekten E-Gitarre. Zwar sind einige Konstruktionsmerkmale vom kalifornischen Konkurrenten entliehen, wurden aber von dem führenden englischen Hersteller der 60er Jahre bis in ihre Extreme ausgereizt ...
Mehr zu diesem Thema in der neuen
Gitarre & Bass! © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH & Co. KG |