
| Die Band des Zirkus Flic-Flac Die Sonne brennt, ein bunter Haufen Kinder spielt im schnell aufgeblasenen Planschbecken, und zwischen den Wohnwagen spannen sich Leinen mit Kleidern, die zum Trocknen aufgehängt sind. Krish, der Gitarrist der Band des Zirkus Flic-Flac, sitzt im Schatten und spielt ein paar lockere Latin-Weisen auf seiner Akustikgitarre, während sich der Rest von Paternoster so der Name der Band vor Saschas Wohnwagen einfindet, um mit dem neugierigen G&B-Reporter zu sprechen. Manege frei! Seit knapp drei Jahren geht Paternoster mit dem Zirkus Flic-Flac auf Reisen. Wer sich als Zirkuskapelle eine hart rockende Band leistet, muss ein besonderer Zirkus sein. Und das ist in der Tat so: Flic-Flac, ein Unternehmen, das erst seit 1989 existiert, bricht nicht nur in der Wahl seiner Kapelle mit den Traditionen üblicher Zirkus-Kriterien. So befinden sich im Programm keinerlei Tiernummern, und auch der Ansager/Animateur, der aus herkömmlichen Zirkusvorstellungen nicht weg zu denken ist, hat bei Flic-Flac ausgedient. Er hätte auch gar keine Chance, Zirkus-Flair zu verbreiten, denn hier jagt eine Nummer die nächste, ohne dass jedoch Stress oder Hektik aufkommt. Dazu sind die einzelnen Programm-Punkte zu sorgfältig aufeinander abgestimmt ...
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