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Das ist sie also die erste Guild Akustik-Gitarre made in California, die wir zum Testen bekommen haben. Rein äußerlich unterscheidet sich dieses Californian Girl überhaupt nicht von der Eastcoast-Schwester bis auf den dezenten, aber dennoch prägnanten Aufdruck auf der Rückseite, der verkündet, was längst Geschichte ist: Fender, Hand-Crafted In Corona, California". Das F" in der Modellbezeichnung steht für Fingerstyle"; Grand Concert" wollte man diese Baureihe, übrigens die neueste in der 50-jährigen Geschichte von Guild, nun doch nicht nennen, ist diese Bezeichnung doch von einer anderen großen amerikanischen Akustik-Gitarren-Marke besetzt. Die Konstruktion dürfte der neuen Guild-Modellpolitik gerade recht kommen, denn Grand-Concert-Gitarren haben die Dreadnought-Modelle in den letzten Jahren auf der Beliebtheits-Skala überholt, sind sie doch eine Idee handlicher und klingen trotz einer guten Lautstärke in der Regel transparenter, brillanter und melodischer als die großen Bluegrass-Schlachtschiffe. Und liefern deshalb den Fingerstyle-Spezialisten eine gute Grundlage für ihre spezielle Spieltechnik. Der Korpus der 406 mm breiten und mit 116 an der tiefsten Stelle etwas dünner als üblich gebauten F-47 besteht aus massivem Palisander, das R" (für Rosewood") besagt dies in der Modellbezeichnung aus. Alternativ zur RCE ist auch eine MCE erhältlich, mit massivem Maple-, also Ahorn-Korpus. Der Bug der Gitarre verjüngt sich in Richtung Hals, an der schmalsten Stelle bis auf 975 mm, was die Handlichkeit und die Spielposition noch bequemer gestaltet ... Heinz Rebellius
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