Ron Carter: Jazz-Legende am Kontrabass

Im Berliner Jazz-Club Quasimodo standen zwei junge Jazz-Musiker vor mir, die vor Konzertbeginn herumrechneten, wie oft pro Jahr oder Monat der Bassist Ron Carter im Studio gewesen sein muss, um 500 Platten aufzunehmen. Auch ich hatte diese beeindruckende Zahl in einer Biographie gelesen – leider ist sie hoffnungslos veraltet: Der Kontrabassist nannte mir stolz den neuesten Stand: 2500 Einspielungen hat er absolviert, natürlich nicht nur für eigene Alben, sondern auch Sideman-Jobs für Kollegen wie Kenny Barron, Freddie Hubbard, Eric Dolphy, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Jim Hall, Stanley Turrentine, George Benson, Michel Legrand, Chet Baker, Tony Williams, Buster Williams, Geri Allen, McCoy Tyner, Sonny Rollins, Hank Jones, Wynton Marsalis, Branford Marsalis, Joe Henderson, Chick Corea, Cedar Walton u.v.m. Nicht zu vergessen seine Beiträge zu einigen Klassikern von Trompeter Miles Davis. Ein Porträt & ein Interview!

story: angela ballhorn
fotos hyou vielz

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