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Um die Gitarrenpreise für die Kunden weiterhin interessant zu gestalten, sind die Hersteller stets bemüht, Produktionskosten zu senken. Da man auf Material- und Lohnkosten wenig Einfluss nehmen kann, werden in der Regel Arbeitsschritte rationalisiert und Fertigungstechnologien optimiert. Gleichzeitig soll aber der Qualitätsstandard der Instrumente erhalten bleiben. So kam Gibson auf die Idee, sich einmal die arbeitsintensiven Lackierungen zur Brust zu nehmen. Reduziert man nämlich einfach die zahlreichen Lackier- und Poliervorgänge, lassen sich beträchtliche Kosten einsparen. So entstanden die Faded-Worn-Modelle, bei denen zudem auf eine abschließende Politur verzichtet wurde. Angesichts des Erfolges seiner künstlich gealterten Aged-Instrumente, verpasst der US-Hersteller den neuen Gitarren auch gleich die nach jahrelangem Gebrauch typischen Abnutzungserscheinungen an Korpus und Hals, bei der die weiße Grundierung zum Vorschein kommt. Angenehme Begleiterscheinungen: Die Schwingungen der Hölzer werden weniger beeinflusst, die Oberflächen sind griffiger, und eine Blessur des Lackes bringt einen nicht gleich auf Tausend. Unser Testmodell, die Les Paul Special Faded Worn Yellow, entstammt dieser neuen Serie ... Michael Dommers Mehr zu diesem & anderen
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