
| Lange Zeit galten Pickups aus den USA nicht
ganz zu Unrecht als das Nonplusultra der Tonwandlung. Zwar gab es auch bei uns schon
frühe Versuche den Klang von Gitarren elektrisch zu verstärken, aber neidlos überlassen
wir den amerikanischen Erfindern das Verdienst der Entwicklung und vor allen Dingen
kommerziellen Durchsetzung der bis heute wesentlichen Tonabnehmertypen. Jedoch ,Times,They
Are A-Changing und das gilt auch für diese inzwischen so altmodisch, wie
unersetzlich anmutende Technik der magnetischen Tonabnahme bei Gitarren. Heute gilt das
Interesse der Musiker mehr und mehr der Qualität und Klasse der Produkte, egal woher sie
stammen, und hier betritt nun Harry Häussel die Szene. Harry Häussel ist gebürtiger
Schwabe und lebt auf der Schwäbischen Alb bei Burladingen, dort wo fast alle Ortschaften
mit -ingen aufhören, so etwa 30 km südlich von Tübingen oder Reutlingen. Seine
Werkstatt findet man in Stetten, einem kleinen verschlafenen Nest und hier sägt,
schraubt, wickelt und wachst Harry in aller Ruhe sein umfangreiches Repertoire an Pickups.
Inzwischen hat er sich einen Namen gemacht und neben deutschen Gitarrenbauern wie Nik
Huber, Rainer Tausch, Staufer, Sign, Eyb, Ritter u. a., gewinnt er zunehmend auch
europaweit und in Übersee Gehör mit seinen feinen Produkten ... Franz Holtmann Mehr zu diesem & anderen Themen in
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zum Inhalt Gitarre & Bass 08/2003 © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |