Produzent Scott Billington trifft die Blues Company

Wie sollte es weiter gehen? Tosho Todorovic, Mastermind Europas erfolgreichster Blues-Band Blues Company, wusste es nicht. 2002, gerade nach der Produktion des letzten Blues-Co.-Albums verstarb plötzlich und unerwartet Mick Franke, der langjährige Produzent, Studio-Besitzer und vor allem Freund der Band um Tosho. Und nun wollte die Plattenfirma ein neues Album. Es gab also nach dem Tod von Mick Franke nur zwei Möglichkeiten: Entweder man geht wieder einige Schritte zurück und produziert sich in einem kleinen Studio selbst, oder man macht einen weiteren Schritt nach vorne – mit einem anderen Produzenten, in einem großen, teuren Studio. Und als Tosho in dieser ambivalenten Stimmung wieder einmal seine Lieblingsplatten-Sammlung durchblätterte, fiel ihm immer wieder der Name Scott Billington ins Auge, der auf vielen dieser Alben als Produzent aufgelistet ist. Und allmählich reifte der Plan, entstand die Vision: Genau dieser Mann sollte die neue Blues-Co.-Scheibe produzieren ...

Story: Heinz Rebellius
Fotos: Heinz Rebellius, InAkustik

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