Harald Höntsch: Daniel Düsentrieb des Gitarrenbaus

Rund zwanzig Kilometer östlich von Köln lebt und arbeitet Harald Höntsch, mitten im imaginären Dreieck von Rösrath und den beiden Ortsteilen Forsbach und Hoffnungsthal. Als Werkzeugmachermeister erlangte der 41-jährige 1999 nach einer weiteren Prüfung zum Zupfinstrumentenbauer den Eintrag in die Handwerksrolle für den Teilbereich „Elektrische Gitarren und Bässe". Mit innovativen Ideen, handwerklichem Geschick, einem Faible für Präzision, zahlreichen Patentansprüchen (eine erste Erfolg versprechende Anmeldung erlangt derzeit die Erteilungsreife), vor allem aber ungeheurer Beharrlichkeit zeigt er den etablierten Gitarren-Hardware-Herstellern wo’s lang geht. Aber auch dem Gitarrenbau selbst frönt er sowohl mit klassischen als auch unkonventionellen Modellen und Designs. Sein Motto: Dem Instrument so wenig wie möglich von seiner Masse nehmen, sprich Holz und Fräser schonen. Im Erdgeschoss seines Hauses drängt sich nicht nur ein beachtlicher Park von Maschinen für Metall- und Holzverarbeitung, sondern auch Werkbänke und Massen von Präzisionswerkzeugen. Auf dem Weg zum Konstruktionsbüro im Obergeschoss durchquert man weitere Produktions- und Ausstellungsräume ...

Story & Fotos: Michael Dommers

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