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Sommer, kernige Jungs und ranke Mädels aalen sich in der Sonne, das Volk vergnügt sich in den Biergärten, die Eiscafés bersten .... Nur der Desperado geht weiter seinen Weg, allein, auf sich gestellt, bietet er den Unbillen des Lebens die Stirn, in kaltem, dunklem Gemäuer, Proberaum, uuhuuuaah, nimmt seine Axt, und prüft ihn, ohne Gnade, doch sein Gegner wird zum edlen Freund, er liebt diesen Pittbull." Mit diesen Zeilen eröffnete Ebo Wagner den Testbericht des VHT Pittbull 100 Classic vor etwa zehn Jahren! Nein, wir wollen wir keinen Artikel von anno dazumal einschmuggeln, aber als im diesjährigen Ausnahmesommer nach langer Zeit wieder mal Pittbull zur Prüfung anstand, was hätte besser passen können als jener Vorspann und damit eine Rückblende in die frühen 90er. Erinnern wir uns, gerade hatte sich die Aufruhr um die Soldano-Amps ein wenig gelegt, da wurde VHT quasi über Nacht bekannt. Rack-Papst Bob Bradshaw verwendete die exzellente VHT-2150-Röhrenendstufe bevorzugt für seine Systeme, und damit waren Steve Fryette und seine filigranen Röhrenteile in aller Munde. Überhaupt, das Interesse an heißen Nobel-Amps war groß und Kleinhersteller wie Bogner, Lee Jackson, Langner, Diezel und Steavens legten den Grundstein für ihren Erfolg. Wie einige andere verschwand auch VHT nach einigen Jahren erstaunlich gründlich von der Bildfläche, zumindest in good old Germany. Obs an den gepfefferten Preisen lag? Mit neuem Vertrieb meldet man sich hierzulande zurück und gibt zurzeit interessante Einführungsangebote ... Stephan Neumeier Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre
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