Workshop
Robert Cray, Albert Collins & J. Copeland: T-Bone Shuffle

Mitten im Blues-Revival der 80er Jahre kam es zu einem Gipfeltreffen der besonderen Art: Auf ,Showdown‘ (alligator/sonnet) trafen die Gitarristen & Sänger Albert Collins, Johnny Copeland und Robert Cray aufeinander.

In dieser All-Blues-Folge präsentieren wir nun jeweils einen Solo-Ausschnitt der drei Musiker. Und dafür eignet sich gleich die erste Nummer auf ,Showdown‘, der ,T-Bone Shuffle‘ hervorragend; neben ,Call It Stormy Monday (But Tuesday Is Just As Bad)‘ eines der bekanntesten Stücke von T-Bone Walker; mehr über den Blues-Giganten und seinen großen Hit in G&B 06/03.

Das Schema des ,T-Bone Shuffle‘ sieht folgendermaßen aus:

B7 B7 B7 B7
E7 E7 B7 B7
F#7 E7 B7 B7

Für die Begleitung kommen (alternativ) 9er-Akkorde zum Einsatz, siehe hierzu die Griffbilder. Die Nummer beginnt nun mit dem bekannten und absolut einprägsamen Gitarren-Thema (Beispiel 1a), das zweistimmig gespielt wird. In unserer Transkription haben wir beide Stimmen „zusammengefahren", so dass das Thema (auch) mit einer Gitarre gespielt werden kann. Überwiegend werden Doublestops gespielt, was nichts anderes bedeutet, als dass zwei Saiten gleichzeitig gegriffen und angeschlagen werden. Interessant und wichtig sind dabei die Zwischentöne, wie etwa das Hammer-On gleich im ersten Takt von d (kleine Terz) nach d# (große Terz) – die so entstehende Reibung ist typisch für Rock & Roll à la Chuck Berry. Ebenfalls für Reibung sorgt die Slide-Bewegung, also das Hineinrutschen in den darüber- oder darunterliegenden Bund, in Takt 6 ...

Midi

Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre & Bass!
Ausgabe 03/2004 ist ab Freitag, den 20. Februar im Handel.

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