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![]() Im Talk-Forum diskutierten unsere Leser mit Leidenschaft, welche deutschen Saitenakrobaten sich das Etikett eines Guitar Hero" verdient hätten. Mehrfach fiel in dem Zusammenhang der Name Michael Schenker. Der 1955 geborene jüngere Brüder des Scorpions-Masterminds Rudolf Schenker interessierte sich früh für die Gitarre, und verdiente sein erstes Geld, indem er für seinen Bruder Stücke heraushörte. Michael entwickelte sich musikalisch so schnell, dass Rudolf ihn in seine Band holte. Gerade mal 17 Jahre alt ging er mit den Scorpions auf Tour und spielte deren Debüt-Album Lonesome Crow ein. Zwei Jahre später wurde Michael von der britischen Rockband UFO abgeworben. UFO war Ende der 60er Jahre im damals psychedelisch geprägten Königreich gegründet worden. Die beiden ersten 1971 erschienenen Alben UFO 1 und UFO 2 bescherten dem Quartett in Japan einigen Erfolg, während die englische Szene von der Band kaum Notiz nahm. Mit dem Einstieg von Michael Schenker aber änderte sich der Stil: Harte Metal-Riffs gewannen mehr und mehr Oberhand über die experimentellen Klang-Kollagen früherer Tage, was UFO eine stetig wachsende Anhängerschaft bescherte. Das 1974er Album Phenomenon wartet gleich mit zwei Songs auf, die schon in den 70er Jahren zum Standard-Repertoire vieler Rock-Cover-Band gehörten und heute in der Retrospektive zu UFO-Alltime-Classics geworden sind: Rock Bottom und Doctor Doctor werden den Fans von klassischem Metal, die im Forum mehr Transkriptionen aus ihrer geliebten Stilistik wünschten, besser gefallen als alles, was sich zur Zeit in den Charts tummelt. Wir werden uns auch in Zukunft öfter mit wegweisenden Formationen des harten Rock aus den 70er und 80er Jahren beschäftigen ...
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