R.E.M.-Gitarrist Peter Buck blickt nach vorn

Sie sind der Inbegriff von Ausdauer und Konstanz: Seit 23 Jahren zählen R.E.M. zu den ambitioniertesten und vielseitigsten Rock-Bands der USA. Eine Formation aus dem Studentennest Athens im Bundesstaat Georgia, die mit ihren zwölf Alben gleich mehrfach Musikgeschichte schrieb. Sei es als Speerspitze der 80s Paisley-Bewegung, als Wegbereiter des Alternative-Rock, als Polit-Aktivisten oder als Band mit dem zwischenzeitlich höchstdotierten Plattenvertrag aller Zeiten (80 Millionen Dollar). Karriere-Highlights, der man sich nun mit einer opulenten Best Of namens ,In Time‘ erinnert – dabei aber längst nicht nur in Nostalgie schwelgt. Schon gar nicht Gitarrist Peter Buck, mit stattlichen 47 Jahren der Oldtimer, aber auch Aktivposten der Band. Ein fülliger Familienvater, der immer noch verwaschene Blue Jeans aus Überzeugung trägt, seine abgeschabte Rickenbacher malträtiert und auf Beatles, Byrds und obskuren Garagen-Rock schwört. Den spielt er auch selbst bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Nicht nur im Verbund mit den Herren Stipe (Gesang) und Mills (Bass), sondern auch bei einer ebenso imposanten wie langen Liste von Gastauftritten, die er in den vergangenen zwei Dekaden absolvierte ...

interview: marcel anders
fotos: warner

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