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Während früher die Musik zumeist live spielte, verschieben sich nun die Gewichte mehr und mehr aufs Recording. Das mag damit zu tun haben, dass eine hochwertige Aufnahme heutzutage auch zu Hause gelingen kann, weil sich jetzt fast jedermann die nötige (Computer-) Technik leisten kann. Dabei muss man aber zunächst einmal den feinen Analogklang des Instruments in den Mixer einspielen. Ob man nun ein Mischpult, den Eingang der Computer-Soundkarte oder eine Live-PA ansteuert, mit dem hochohmigen, unsymmetrischen Instrumentensignal stellt sich jedesmal die gleiche Aufgabe. Die entsprechenden Eingänge sind in aller Regel viel zu niederohmig und bei hochwertigerem Equipment sollte man auch die Vorteile der symmetrischen Anschlusstechnik ausnutzen. Eine Direct Injection Box ist ein Impedanzwandler, der zwischen dem hochohmigen Instrument und einem niederohmigen Eingang vermittelt, so dass klangzehrende Fehlanpassung vermieden wird und durch Symmetrierung des Signals ggf. auch lange Kabelwege möglich werden, ohne dass Stör-Einstreuungen und Höhenverluste in Erscheinung treten. Für besonders hohe Klangansprüche haben sich in der letzten Zeit röhrenbestückte DI-Wandler etabliert, beispielsweise von Aguilar oder TAB Funkenwerk (Tests finden sich in G&B 03/2001 und 11/2003). Jetzt hat auch Ampeg ein entsprechendes Aggregat für die Klang-Enthusiasten herausgebracht, welches den pfundigen, reichen Instrumentenklang bei Aufnahmen direkt ins Mischpult sicherstellen soll. Dirk Groll Mehr zu diesem & anderen Themen in
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