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![]() B.B. King, geboren am 16. September 1925 in Indianola, gilt unbestritten als einer der wichtigsten Blues-Gitarristen. Sein Einfluss auf die blaue Welt und Musiker wie Stevie Ray Vaughan, Eric Clapton, Buddy Guy und Robert Cray war und ist immens. King, der heute immer noch aktiv ist, gehört zum amerikanischen Musiker-Urgestein. Interessant war sein 2000er Album ,Riding With The King, das er gemeinsam mit Eric Clapton aufgenommen hat (Transkription in G&B 08/2000). Blues Boy King ist eines der Vorbilder schlechthin, wenn es um das Thema Finger-Vibrato geht. Sein Ton ist derart markant, dass man ihn schon ab der ersten Note erkennt. Oder einen seinen Nachahmer dabei erwischt, wie er einen King-Tone spielt. Interessant ist, dass B.B.s Vibrato nicht ausschließlich vom Blues kommt. King war als junger Musiker beeindruckt vom Sound der Slide-Gitarristen, die ihr Instrument also mit einem Bottleneck oder ähnlichem spielten. Und hier waren es in erster Linie die Steel-Guitar-Player aus der Country- und Hawaii-Musik, die ihn beeinflussten. King selbst lernte niemals, mit dem Slide-Röhrchen umzugehen, versuchte aber damals mit seinen Fingern diesen Sound zu imitieren, indem er die Saite nach dem Anschlag hin und her bewegte und schuf damit seinen ganz eigenen Stil. Was diesen ausmacht soll anhand von zwei Beispielen erläutert werden. Sie stammen von dem legendären Album ,Live At The Regal (1964), einer wirklich sehr empfehlenswerten Platte ...
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