City: Die Überlebenden des Ost-Rock

5.000 Stunden – so lange haben City rein theoretisch ihren Hit & Klassiker ,Am Fenster‘ gespielt. Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Deutsch-Rocker aus dem Osten Berlins, mit mehr als 3.000 Konzerten vor rund 10 Millionen Besuchern. Der Zuspruch der Fans ist unvermindert. Weil sie schon zu Zeiten der DDR aufrecht, kritisch und unbeugsam waren. City haben deutsche Rock-Geschichte geschrieben. Und die beginnt im Jahr 1972, im Hauptstadt-Bezirk Treptow, wo sich ein paar junge Musiker als „City Band Berlin" zusammenschließen. Zunächst lädt man noch zum „Jugendtanz", mit Hits von Deep Purple, Jethro Tull und Santana. Ganze drei Stunden für die seinerzeit fürstliche Gage von 271 Mark Ost. Doch recht schnell beschließt die Band „gegen alle organisatorischen und politischen Widrigkeiten den Honecker-Staat rocken zu lassen". Damals noch ohne Frontmann Toni Krahl, dafür mit Gitarrist Fritz Puppel, Sänger Frank Pfeiffer, Flötist Andreas Pieper, Keyboarder Klaus Witte und dem inzwischen leider verstorbenen Bassisten Ingo Döring, bringt man zunächst brav Cover-Versionen zum Vortrag. Vom Sänger trennt man sich. Notgedrungen ....

story stefan woldach
fotos olaf blecker, clemens bilan

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Ausgabe 07/2004 ist ab Freitag, den 18. Juni im Handel.

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