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Hoyer baute seit 1874 Gitarren, damals noch in Schönbach, im heutigen Tschechien. 1945 zog man nach Tannenlohe in die Nähe von Erlangen, wo Arnold Hoyer den Betrieb neu aufbaute. Nach dem Tod von Arnold 1967 übernahm sein Sohn Walter A. Hoyer die Leitung und konzentrierte sich weit gehend auf E- und Western-Gitarren. Aus dieser Zeit stammt die Hoyer Westerngitarre, um die es hier geht. Statt sich am US-Original anzulehnen, nahm man die ebenfalls kostengünstig hergestellte Eko Ranger zum Vorbild und baute die Hoyer Western – eine Dreadnought mit großem, Gibson typischem gezackten Western-Schlagbrett, einer im mexikanischen (oder griechischen?) Stil gestalteten Rosette und zwei, drei netten verchromten Accessoires wie die Abdeckung zum Stahlstab und die längliche Platte auf dem Steg der Gitarre. Die grundsätzliche Konstruktion entspricht einer Bauweise, die damals im deutschen Gitarrenbau üblich gewesen war. Ziel war es, eine vor allem kostengünstige Gitarre zu bauen. Also sind die Hölzer für den Korpus gesperrt, und nicht massiv – hier Mahagoni für Boden und Zargen sowie Fichte für die Decke. Diese ist mit einer sehr soliden Bebalkung im typischen X-Muster versehen. Der Mahagoni-Hals wurde ohne großen Halsfuß mit vier Schrauben, die wie bei einer E-Gitarre durch eine Halshalteplatte laufen, fest in den Halsstock geschraubt ... Story: Heinz
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