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Er ist einfach nicht tot zu kriegen! Die Rede ist von der ersten und zugleich vermeintlich genialsten Humbucker-Kreation aus dem Hause Gibson. Der leider auf einen phonetisch dämlichen Namen geprägte „PAF"-Pickup ist als Original heute nicht mehr zu bezahlen. Dabei soll er doch so unvergleichlich zart und cremig klingen, dass es schon beinahe an ein Wunder grenzt. Zahlreiche Hersteller köcheln seither mit alchemistischer Akribie nach der Humbucker-Welt-Formel und zaubern mehr oder weniger gute Kopien aus dem Hut. Und offenbar scheint keiner von denen es so richtig hinzukriegen. Oder vielleicht doch? ... Das Teilnehmerfeld besteht aus insgesamt 19 PAF-Klons unterschiedlicher Hersteller. Darunter befinden nicht nur etablierte Größen wie Gibson, Seymour Duncan oder DiMarzio, sondern auch teils exotische Boutique-Produkte kleinerer Hersteller wie Jim Wagner, Andreas Kloppmann oder Boris Dommenget. Getestet wurde in einer ausgesuchten Gibson Historic Collection Les Paul Standard 1959, die mit original 1959er Spraque Bumblebee Folien-Kondensatoren bestückt wurde. Dieses Instrument war unglaublich wichtig für den Test, denn wie bereits erwähnt, kommt man dem PAF-Ton nur in Verbindung mit dem richtigen Holz (Primär-Ton) auf die Spur. Ein Seymour Duncan Antiquity z. B. würde zwar in einer billigen Fernost Les Paul-Kopie immer noch ganz gut klingen, sein tatsächliches Potential aber nie ganz offenbaren ...
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