Amp Station: Vintage-Amps kaufen?

Ende der Fünfziger galten Fender-Amps, wie in unserer letzten Folge beschrieben, als der Traum schlechthin für viele Rock & Roll-Musiker. Leider wurden sie nur zögernd nach Europa exportiert. Außerdem waren diese Verstärker für die meist schlecht verdienenden Musiker viel zu teuer. Rund um London kamen damals zwei Männer auf die Idee, die große Nachfrage in England zu bedienen: Tom Jennings, ein Orgelbauer aus Dartford, und Jim Marshall, ein Schlagzeuglehrer in Hanwell. Der Rest ist Geschichte: Vox und Marshall sollten wenig später den europäischen Rock-Sound in gleichem Maße prägen, ihre frühen Produkte sind heute längst Klassiker und gelten als begehrte Trophäen für Spieler, die diesen Retro-Sound offenbar über alles lieben. Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, von Jim Marshall in seine heiligen Hallen eingeladen zu werden. Ich nutze die Gelegenheit, um ihn nach den Anfängen seiner Karriere zu befragen. Der überraschend bescheidene, höfliche Gentleman gab bereitwillig Auskunft und führte mich anschließend ins hauseigene Marshall-Museum, in dem praktisch alle Modelle von damals bis heute ausgestellt werden ...

 

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Ausgabe 02/2005 ist ab Freitag, den 21. Januar im Handel.

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