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![]() In der Februar-Ausgabe dieses Magazins gab 3-Doors-Down-Gitarrist Chris Henderson ausführlich Auskunft über die Produktion des aktuellen Albums und sein Equipment. Dieser Workshop wird sich intensiv mit der Musik von ‚Seventeen Days‘ beschäftigen. Beispiel 1a zeigt das viertaktige Gitarren-Intro von ‚Father’s Son‘, das, sechsmal wiederholt, immerhin die ersten 72 Sekunden des Songs trägt. Ein Blick auf die Akkord-Diagramme über den Noten verrät, dass das mit Zeigefinger, Ringfinger und kleinem Finger gegriffene Voicing von G5 durch simples Verschieben auf dem Hals und im Zusammenklang mit den Leersaiten G und E interessante Akkorde erzeugt. Dabei weckte die zweite Hälfte des ersten Taktes in mir eine Assoziation: Die arpeggierten Töne G, Bb, E und F von Bb5add#11 kennen wir vom Intro des Pink-Floyd-Klassikers ‚Shine On You Crazy Diamond‘ (s. G&B 11/1994, S. 148 ff.). Die identische Kombination von leeren und gegriffenen Saiten ergibt bei David Gilmour aber den dorischen Akkord Gm7/13. Die Töne der Basslinie aus Beispiel 1b machen eine schlüssige Deutung der oben beschriebenen Akkorde erst möglich. Auch Beispiel 2a widmet sich einem mit cleanem Sound gespieltem Rhythmus-Gitarren-Part. Bei ‚Behind Those Eyes‘ wird die jeweils tiefste Saite von Gitarre und Bass um einen Ganzton nach unten auf D gestimmt. Der Akkord Dm(add9) im dritten Takt wurde als Overdub eingespielt, wer mit dem Umgreifen hier Probleme hat, kann wie bei Takt 1 an Stelle des Akkords nur die Leersaite D spielen. Die notierten Takte werden viermal gespielt, dann folgt der Refrain ...
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