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Bass Masterclass: Flea/Red Hot Chili Peppers

Flea ist nicht einfach nur der Bassist der Red Hot Chili Peppers. Flea ist ein Rock-Star. Und für viele Bassisten auf der ganzen Welt ist er der tollste Kollege überhaupt. Ihr Hero und Favorit. Eine Kultfigur, ein Kultbassist. Auch für mich gehört er zu Größen wie John Entwistle (The Who), Steve Harris (Iron Maiden) Billy Sheehan (Mr.Big, Niacin) oder auch Geddy Lee (Rush). Diesem Bassisten gehört einfach der maximale Respekt ...

Auf geht’s mit den Riffs und Grooves von ,Stadium Arcadium‘. Alle Beispiele habe ich der ersten der beiden CDs, ,Jupiter‘ entnommen. Wie du ja schon in dem ausführlichen Interview mit Flea in Ausgabe 05/2006 erfahren konntest, greift der Meister jetzt nur noch („Ich schwöre!“) auf alte Fender-Instrumente zurück. Die Tage der Music Männer, Alembics, Wals und Modulus-Instrumente scheinen gezählt.

In Beispiel 1 habe ich das Intro und die ersten beiden Takte des Grooves zu ,Charlie‘ notiert. Achte bitte darauf, dass du die Töne kurz und akzentuiert spielst! Das sollen auch die Punkte über den Noten-Köpfen verdeutlichen. Flea hat in den Groove, der sich in G-Moll abspielt, einige Dead-Notes eingebaut. Ganz in funky RHCP-Tradition geht es hier in nicht so einfacher Sechzehntel-Rhythmik zur Sache. Deswegen rate ich dir, nicht nur genau auf den Anfang der Note zu achten (also wann wie angeschlagen wird), sondern auch auf das richtige Ende. Die Achtel klingen zum Beispiel lang und das ist für den Spannungsbogen des Grooves ganz wichtig.

Beispiel 2 habe ich dem Titel ,She’s Only 18‘ entnommen. Es beginnt gleich mit einer kleinen technischen Schwierigkeit ...

Midi

 

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Ausgabe 07/2006 ist ab Freitag, den 23. Juni im Handel

 

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