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Kaum ein anderer Gitarrentyp ist mehr von Tradition und dem Stilempfinden seiner Entstehungszeit geprägt als die Archtop-Gitarre. Um so erfreulicher, dass für diesen Vergleichstest gleich drei Modelle zur Verfügung standen, die sich zwar mit ähnlicher Optik aber doch eigenständigem Ton in Szene zu setzen wissen. Hörten frühere Washburn Modelle noch auf so klangvolle Namen wie New Orleans oder Montgomery, bezeichnet heute lediglich eine Kombination aus Buchstabe und Zahl die einzelnen Instrumente. Allen gemeinsam sind die verwendeten Korpus-Hölzer: Decke, Boden und Zargen sind komplett aus laminierten Hölzern mit einem äußeren Sichtfurnier aus Ahorn gefertigt, die mit Hilfe von Dampf und Druck gleichmäßig in die gewünschte sanft ansteigende, gewölbte Form gepresst wurden. Zwar warten sie mit eigenständigen Maßen in Breite, Höhe und Tiefe auf, erinnern aber im Korpus-Design und gerade auch bei der Gestaltung der Cutaways doch sehr an legendäre Modelle von Gibson ...
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