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Es gibt wohl nur wenige Gitarristen, auf die so viele Superlative angewandt
werden, wie auf den Sinti-Gitarristen Django Reinhardt. Auch wenn sicherlich
einiges davon der Verehrung zuzuschreiben ist, die ihm von vielen Fans
entgegengebracht wird, ist seine Stellung als Ausnahme-Gitarrist und
-Musiker unbestreitbar. So hat er mit seinen Aufnahmen seit den 30er Jahren
erreicht, dass sich die Gitarre als gleichberechtigtes Soloinstrument im
Jazz etablierte und ihre Ausdrucksmöglichkeiten in ungeahnter Weise
erweitert wurden. Nebenbei ist Django Reinhardt der Erfinder oder Urheber
eines eigenen Genres, das sich unter den verschiedensten Bezeichnungen wie
„Zigeuner-Jazz", „Gypsy-Swing", „Jazz-Manouche" oder „Sinti-Swing" etabliert
hat. Trotzdem scheiden sich an ihm auch die Geister. Jochen Hesch erklärt,
warum das so ist. Und nicht nur das …
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