Es gibt einen Platz für dich und deine Band in Gitarre & Bass: YOURSITE!
Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen schicken [CD, Info,
Foto] und die uns gefallen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Also einfach
deine Bewerbung an Gitarre & Bass/YOURSITE, An der Wachsfabrik 8, D-50996
Köln schicken und abwarten! Wenn’s beim ersten Versuch nicht geklappt hat,
nicht böse sein – der Andrang ist groß. Und wer dabei ist, landet nicht nur
auf dieser Seite, sondern sogar für einen Monat mit Foto auf der G&B-Website
www.gitarreundbass.de. Mitmachen!
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KORALL
Ein grooviger Bass, druckvolle Drums und funky-schrammelige
Rock-Gitarren liefern einen scharfen Band-Sound. Das Trio Korall aus
Hamburg spielt auf seiner CD ,1000 Köpfe‘ sehr dynamisch, und die
Musiker haben es einfach drauf, geschmackvoll zwischen lauten und leisen
Parts zu wechseln, sich in ein Gitarren-Solo hineinzusteigern, mit
Breaks oder auch einer monotonen Bass-Linie zu überraschen, die den
Dampf plötzlich wieder rausnimmt. Das nennt man Dynamik! Dazu wird in
Deutsch gesungen, skurrile, absurde und doch irgendwie lebensnahe Texte
werden rübergebracht, manchmal mit etwas anstrengenden Nöhl-Vocals, dann
wieder krachiger und auf den Punkt. Ein eigenwilliger Crossover-Rock,
irgendwo zwischen Hamburger Abendschule, Cure-Naivität und
System-Of-A-Down-Energie. Diese Band hat Stil. Hier noch eine kurze
Selbsteinschätzung von der Korall-Website: „Das macht sie aus: Die Lust
an live gespielter Musik, welchen Stils auch immer. Schwer
philosophierend fallen Worte wie energetisch, knarzig und kraftvoll. Wo
ist die Grenze zwischen Schleim und Rotz?" Um das rauszufinden, muss man
sich Korall live anschauen oder sich ihre CD bestellen!
WWW.KORALL-IM-NETZ.DE
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SINAMON
Ein sehr atmosphärischer Sound ist der Dresdner Band Simanon auf
ihrer EP ,DivIded‘ gelungen. Cleane bzw. leicht angezerrte
E-Gitarren treffen auf Piano-Grooves, dazu kommen satte Drum/Bass-Arbeit
und ein flexibler Gesang zwischen heiserem Crunch und hohem Falsett.
Absolut gelungen sind die Melodien dieser runden und auch überraschenden
Pop-Songs. Mit dem latent psychedelischen Sound und den großen
hymnischen Momenten steht Sinamon in der britischen Tradition von Bands
wie Coldplay und Radiohead. Wirklich gut gemacht − genauso wie das
Promo-Material mit Sticker, Aufkleber und kurz-knackigem Info, alles mit
eindeutiger grafischer Linie. Weiter so!
WWW.SINAMON.DE
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BLANK
Eingängige Singer/Songwriter-Pop-Songs kommen von dem Frankfurter
Quartett Blank. Eine Akustik-Gitarre trifft auf E-Gitarre mit Clean- und
Crunch-Sound, auf Drums und Bass, dazu kommen noch geschmackvolle Vocals
von Sänger Blank. Die melancholischen, leichten Songs erinnern mal an
R.E.M. oder wenn’s rockiger wird auch an Steve Miller. Hier ist eine
Band mit einer klaren musikalischen Ausrichtung am Start, die ihre Ideen
handwerklich gut umsetzt. Und die auch sonst aktiv ist, wie die schön
gemachte Website und die dort zu findenden Live-Termine zeigen. Runde
Sache!
WWW.BLANKSPOT.DE
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O.G.
Mit seiner CD ,I’m Fat‘ legt Sänger und Gitarrist O.G. alias Olaf
Giebe ein schwerwiegendes Geständnis ab. Und macht deutlich, dass er
sich wohlfühlt in seiner Haut. Sicher auch musikalisch gesehen, denn er
pendelt zwischen ganz viel Blues, erdigem Rock, Rock & Roll und auch
Soul. Alles wurde rund arrangiert und produziert, und von wechselnden
Begleitern an Bass, Drums, Piano, Rhythm-Guitar, Hammond und auch
Bläsern auf den Punkt eingespielt. Höhepunkte in diesem traditionellen
Stil- und Sound-Mix sind ein ums andere Mal die Gitarrenbeiträge von O.G.,
mal virtuoser in den Soli, mal kernig geradeaus in Rhythmus-Passagen,
dazu kommen immer viele stilechte Fills und Zwischentöne, die die Songs
lebendig machen. Sehr schön und passend ist auch einfach der warme
Vintage-Sound dieses Musikers. Im Booklet macht er dann auch ganz schön
geil, wenn er Fotos seiner 57er Strat und seiner semiakustischen 54er
Gibson ES-125 zeigt. Aber Giebe ist ein Spieler, er weiß eben auch mit
solch edlem Arbeitsgerät umzugehen. O.G. ist neben seinem eigenem
Projekt übrigens noch in fünf weiteren Bands aktiv.
WWW.OGMUSIC.DE
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HEINZ BALZER
Heinz Balzer aus Worms macht seit über 30 Jahren Rock-Musik und
gehört zu den – jetzt kommt ein furchtbares und in diesem Magazin
eigentlich verbotenes Wort ;-) – Urgesteinen der dortigen Szene. Balzer
ist von Beruf eigentlich Krankenpfleger, er bezeichnet sich selbst in
einem Interview auf der dem Promo-Paket beiliegenden DVD als Semiprofi,
der in über drei Dekaden in zahlreiche Band-Projekte involviert war. Zu
den bekanntesten gehört wohl Altrhein-Power. Jetzt lässt Balzer auf der
DoCD ,30 Jahre Rock ’n’ aus der Provinz‘ sein musikalisches Schaffen
Revue passieren. Von frühen Tapedeck-aufnahmen in Bootleg-Qualität und
mit Beat-Charakter über Art- und Heavy-Rock der 70er über Rock mit
deutschen bzw. mundartlichen Texten in den 80ern und 90ern hat Balzer so
ziemlich alles mitgemacht und erlebt. Irgendwie sympathisch, wie hier
ein Vollblutmusiker mit viel Akribie und einem guten Archiv im Rücken
seine Leidenschaft fürs Musikmachen festhält und bilanziert. Das gilt
auch für die beiliegende Biografie „20 Jahre Rockmusik bei vollem
Bewusstsein" im DIN-A-4-Format mit Schreibmaschine/Kopier-Charme. Heinz
Balzer wird bestimmt auch die nächsten Jahrzehnte die musikalische Welt
in und um Worms unsicher machen.
WWW.ALTRHEIN-POWER.DE
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FOUNTAIN OF YOUTH
Diese Band bezeichnet ihre Musik im Info selbst als „Progressive Rock
in Dream-Theater-Manier", und das geht auch voll in Ordnung.
Verschachtelte Arrangements mit vielen Breaks und Parts gibt’s auf der
Fountain-Of-Youth-EP-CD ,Blind Faith‘ zu hören. Deftige Rock-Riffs
werden von Keyboard-Flächen getragen oder Klavier-Klängen kontrastiert,
dazu kommt ein äußerst lebendiger Drummer, solide Bass-Arbeit und ein
pathetischer Gesangsstil. Nicht ganz so virtuos wie das große Vorbild
Dream Theater gehen die vier jungen Musiker aus dem schönen Bühl im
mittelbadischen Raum zur Sache, und erinnern mit ihren eingängigen und
manchmal klassisch anmutenden Melodien an Artrocker der 80er wie Saga
und Marillion. Ohne Frage ist auch hier wieder eine Band mit viel
Potenzial am Start, die auch schon bei einigen regionalen Wettbewerben
auf sich aufmerksam machen konnte.
WWW.FOUNTAINOFYOUTH.DE
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BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE
Das Konzept der Bloodsucking Zombies wirkt wie eine Mischung aus The
Meteors, Alice Cooper und der Rocky Horror Picture Show. In
Horror-Masken, teilweise mit viel (Kunst-) Blut, spielt die Band
Abgeh-Nummern aus Glam-Rock, Psycho-/Rockabilly und Old-School-Punk.
Hier geht’s also sehr rock ’n’ rollig zu, denn das blutige Quartett aus
der Wiener Neustadt lässt es in musikalischer Hinsicht wirklich
krachen,. Und das Outfit und die Live-Fotos auf der Website lassen
vermuten, dass ein Gig ganz bestimmt eine kurzweilige Angelegenheit ist.
Nebenbei bemerkt ist die aktuelle CD ,A Night At Grand Guignol‘ im
DigiPak wirklich schön aufgemacht.
WWW.ZOMBIES.AT
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HOKUM
Vom ersten Hochgeschwindigkeits-Riff an gibt’s keine Zweifel: Hier
wird Metal gespielt, dass die Schwarte kracht und Opa das Gebiss
rausfliegt. Ein brachialer 80s-Thrash-Gitarren-Sound, der ans erste
legendäre Metallica-Album erinnert, harte Drums mit
Double-Bass-Drum-Gewittern – bei Hokum geht’s einfach ab. Der
Genre-typische Grunz-Gesang bringt den Death-Metal-Anteil rein.
Interessant sind die virtuosen Bass-Fills und fast schon -Soli – an
solchen Stellen hat die Band einen Hang zum Progressiven, spielt viele
Breaks, wechselt zwischen laut und leise, wuchtig und melodisch. Seit
2003 ist die Formation aus dem Münchner Norden am Start, und es ist
beeindruckend, wie viele gute Reviews und Statements sie gerade auch von
der Metal-Presse einsammeln konnten – und jetzt auch noch bei einem
Gitarr(ist)en-Magazin!!!! Eine gute Band mit klarem Stil und Konzept.
WWW.HOKUM.DE
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PULSE
„Tribute To Pink Floyd" heißt es im Untertitel – das konnte man sich
beim Namen „Pulse" fast schon denken. Im Info der Berliner Band heißt
es: „Natürlich ist es etwas hoch gegriffen Pink Floyd einfach nur
,nachspielen‘ zu wollen. Stattdessen interpretieren wir die Impulse der
britischen Legende für uns und bringen sie mit klassischer Rockbesetzung
auf die Bühne. Die Show ist komplett videounterstützt, häufig setzen wir
auch Pyrotechnik ein." Die Songs auf der Live-DVD zeigen jedenfalls eine
Formation, deren Sound nahe am dem des Originals ist, und entsprechend
eine starke Pink-Floyd-Atmosphäre erzeugt – toll! Sehr schön, wie Marco
Linke die Rolle von David Gilmour ausfüllt, das sowohl als Sänger mit
Blues-Rauheit als auch versierter Gitarrist im amtlichen Sound, der bei
den Soli trotz weitgehender Werktreue auch einmal etwas freier agiert.
Diese Band ist optisch und akustisch live ein Erlebnis und gerade für
Open-Air-Veranstaltungen sicher ein Highlight.
WWW.PULSE-WEB.DE
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EDDY GABLER
Eddy Gabler spielt Gitarre, schreibt Songs und singt. Dem erfahrenen
Musiker ist mit eben solch routinierten Mitstreitern eine rundes Album
gelungen. Die CD ,All The Good Things‘ überzeugt mit Songs irgendwo
zwischen John Mellencamp, Tom Petty, Bob Dylan und leichtem Country/Folk-Einschlag.
Eddys CD klingt zudem einfach gut und die Songs funktionieren, hier
wurde nach allen Regeln der klassischen Handwerkskunst arrangiert und
komponiert. Gabler ist übrigens ein flexibler Musiker, der unplugged und
elektrifiziert auftritt, das mit Cover-Nummern oder Eigenkompositionen,
von Konzertlänge bis abendfüllend − ein Performer, der also für alle
Events zu haben ist, Solo, im Duo, Trio oder mit größerer Band. Außerdem
unterrichtet Eddy E-, A- und klassische Gitarre. Ein versierter und
engagierter Musiker mit vielen Standbeinen.
WWW.EDDY-GABLER.DE
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Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre & Bass.
Ausgabe 09/2006 ist ab Freitag, den 18. August im Handel!
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