Es gibt einen Platz für dich und deine Band in Gitarre & Bass: YOURSITE!
Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen schicken [CD, Info,
Foto] und die uns gefallen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Also einfach
deine Bewerbung an Gitarre & Bass/YOURSITE, An der Wachsfabrik 8, D-50996
Köln schicken und abwarten! Wenn’s beim ersten Versuch nicht geklappt hat,
nicht böse sein – der Andrang ist groß. Und wer dabei ist, landet nicht nur
auf dieser Seite, sondern sogar für einen Monat mit Foto auf der G&B-Website
www.gitarreundbass.de. Mitmachen!
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KLONK
„Irgendwas zwischen Primus & Helge Schneider" schreiben Klonk über
Klonk – prima Selbsteinschätzung. Die Musik ist heavy, liefert viele
Brachial-Riffs, die auch mal in Richtung Slipknot oder Marilyn Manson
gehen. Beeindruckend: der kräftige Gesang von Frontmann Johannes Ganahl,
zu hören auf der CD ,Ungeheuer sind notwendig …‘. Und wurde gerade noch
heftigst gerockt, wird plötzlich cool gegroovt, und ein paar
psychedelische Akkorde schweben durch den Song. Auch Bassist Ralph
Hollenstein mit seinem Intensiv-Sound à la Primus und King’s X und
Drummer Lucas Bitschau hauen ordentlich rein. Absolut gelungen ist die
Version von Peter Schillings 80er-NDW-Klassiker ,Major Tom‘. Live tritt
das Power-Trio in rosa Ganzkörperanzügen auf, die geschmackssicher von
Gitarrengurten im Kuhfell-Muster ergänzt werden. Humor zeigt sich auch
in den germanischen Texten; hier ein kleiner Appetizer aus der Nummer ,Pinkler
Pub‘: „Vorne kurz und hinten lang/heute lässt mich jede ran. Die Haare
vorne auftoupiert/Pornobalken frisch rasiert." Richtig, so wird’s
gemacht! Live ist bei Klonk übrigens auch noch ein DJ dabei. Gute
Musiker, gute Band, gutes Konzept.
WWW.KLONK.ORG
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CHRISTOPH HOELSCHER
Besucht man die Website des Künstlers wird schnell klar: Christoph H.
bevorzugt das Dunkle, die Flammen, außerdem ein paar Schädel als Buttons
zur Navigation, und seine Link-Seite führt so ungefähr zu jedem
Metal-Monatsblatt oder Funeral-Fanzine der westlichen Unterwelt. Echt
dark. Aber dann: Promo-Fotos bei denen man nie so genau sagen kann, ob
hier gothischer Ernst oder helgisch-metallische Parodie angesagt sind;
zu hören sind außerdem E-Gitarren-Instrumentals, in Eigenregie erstellt,
die eine fast schon naiv-fröhliche Laune versprühen und immer etwas nach
Status Quo auf (doppelter Dosis) Happypille klingen. Bei soviel
scheinbar Gegensätzlichem stellt sich immer nur die Frage: Wann wohl
wird das Genre Hoelscher-Metallverarbeitung Instrumental-Kult? Das
Potenzial ist offensichtlich. Christoph H. (übrigens nicht verwandt mit
Thomas H.), der von 1996 bis 2000 mit DJ Starkstrom zusammenarbeitete,
anschließend zwei CDs produzierte und zuletzt im Oktober 2005 an einem
Musikvideo der Karl-Heinz-Schwensen-Mitarbeiterinnen Tic Tac Toe
beteiligt war, wird seinen Weg gehen.
WWW.CHRISTOPH-HOELSCHER.DE
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ROLLING DRUNKS FEAT. ALBERT LEE
Bodenständiger Heavy-Rock mal anders: Die Rolling Drunks aus
Karlsruhe präsentieren sich auf ihrem mittlerweile siebten Album ‚Pukka
Blokes‘ ganz akustisch und das hat eine interessante Vorgeschichte. Im
Frühjahr dieses Jahres war die Band als Support-Act für den legendären
Country-Picker Albert Lee & seine Hogan’s Heroes unterwegs. Und damit
das Ganze musikalisch auch schön harmonierte entschloss man sich, das
Rolling-Drunks-Hard-&-Heavy-Programm unzupluggen, was auch nahelag, da
die Musiker schon länger die Aufnahme einiger Acoustic-Versionen eigener
Songs im Hinterkopf hatte. Dass Albert Lee Gefallen an der Performance
fand und spontan zusagte bei einigen Titeln im Studio mitzuspielen war
dann natürlich der große Wurf für die drei Hardrocker. Herausgekommen
ist eine CD, die wunderbar die intime Atmosphäre einer Akustik-Session
transportiert und natürlich von Master Alberts Spiel gekrönt wird. Echte
Musik – echte Typen.
WWW.ROLLINGDRUNKS.DE
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SICKBOY
Das hört sich aber gar nicht so krank an, Jungs!? Melodischer,
handgemachter Rock mit energiereichen, eigenwilligen Gitarren in
intelligentem Zusammenspiel, mal etwas retro, oft alternative, und immer
mit einer dezent-heißen Popnadel gestrickt – so könnte man die Songs des
Kölner Vierers charakterisieren. „Im Bandkosmos von Sickboy bedeutet
Melancholie nicht automatisch Depression – harte Gitarren und tanzbare
Beats haben sich lieb und Pop meint weder Inhaltsleere noch Verrat,
sondern drückt schlicht die Schönheit im Hässlichen aus", schreibt die
Band über sich selbst. Richtig! Außerdem: Gitarrist und Sänger Ralf
Kerkeling ist ein fähiger Frontman, der mit eindringlicher Stimme, ganz
weit vorne steht – die vier Tracks der EP ,Sickboy‘ sind absolut
gelungen, und live werden sie sicherlich so richtig kochen. Gute Band!
Noch mehr Sickboy?
www.myspace.com/sickboyhome
WWW.SICKROCK.DE
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Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre & Bass.
Ausgabe 12/2006 ist ab Freitag, den 17. November im Handel!
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