Es gibt einen Platz für dich und deine Band in Gitarre & Bass: YOURSITE!
Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen geschickt haben und
die uns gefallen. Und da das in den vergangenen Wochen wieder so viele
waren, können wir weitere Einsendungen erst ab dem 1. Mai 2007
entgegennehmen, dem Tag der Arbeit.
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JOSCHI PEVNY TRIO
Im Latin-Jazz und BeBop liegen die Wurzeln des swingenden
Mainstream-Gitarristen Joschi Pevny, dessen beide CDs ,One Two Three‘
und ,Swing it!‘ ihn als Fan von Joe Pass, Barney Kessel, George Van Eps
oder Herb Ellis präsentieren. Nach jahrelangen Erfahrungen in großen
Besetzungen hat sich der 1960 geborene Archtop-Spieler – Joschi
bevorzugt eine alte Ibanez und eine Furch – zuletzt auf
Solo-Performances oder Duo- und Trio-Besetzungen konzentriert. Wenn
Pevny im Overdub-Duo mit sich selbst spielt, kontrastiert er sein
Fingerstyle-Comping mit rasanten Bop-Lines von der ES-335 – und dann
hört man schon eher den Einfluss modernerer Vertreter wie Pat Martino,
George Benson oder seines früheren Lehrers Michael Sagmeister heraus.
Wer einen Jazz-Solisten mit eingängigem Standards-Repertoire für ein
ruhiges Live-Event sucht – hier ist er!
www.joschi-pevny.de
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KAMALAZOO
Die vier Jungs von Kamalazoo haben sich Anfang dieses Jahrtausends
gegründet und seitdem schon einiges an kreativem Output geliefert. Nach
eigenen Aussagen beschäftigen sie sich mit „dem praktomatischen Aspekt
der Musik", die bei ihnen ein „Spekturium aus Melancholie, Härte, und
zugleichski Wärme und Tiefgang beinhaltokalistikt". Ähh, ja … und ihr
gemeinsames Ziel ist es natürlich den „Rock neu zu defibriflurieren"
Aber sicher, iss klar. Stimmt aber alles irgendwie, denn ebenso
eigenständig wie ihr künstlerisches Selbstverständnis der deutschen
Sprache ist die Musik des Quartetts. Kamalazoo schaffen es mit minimaler
Rock-Besetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang) musikalische
Stimmungen zu kreieren, die trotz aller Melancholie und Weite nie
überladen und immer aufgeräumt klingen. Die Songs sind durchdacht ohne
konstruiert zu wirken, beinhalten viele spielerische Finessen und können
auch mal schön dynamisch losrocken. Cool. Ach so: Die Texte sind auf
Englisch – eigentlich schade, bei dieser verbalen Kreativität.
www.kamalazoo.de
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BALBOA INN
Cello in einer modernen Rock-Band? Richtig neu ist das nicht, aber
bei Balboa Inn steht das Instrument gleichwertig neben Gitarre, Bass und
Drums und hat damit keine neo-klassische Alibifunktion sondern
bereichert die Musik der Band um eine weitere Dimension ohne sich in den
Vordergrund zu drängen. Die Songs im modernen Rock-Gewand gehen mächtig
nach vorne los, überzeugen aber auch in ruhigen Momenten und haben
aufgrund des wirklich guten Gesangs absoluten Ohrwurmcharakter. Die
Rhythmus-Abteilung treibt solide und die Gitarre kann neben tief-fetter
Stakkato-Groove-Arbeit auch mit oldschooligen Licks und Soli punkten –
gekonnt! Anspieltipp: der Song ‚Audiosave‘. Auf der myspace-Seite der
Band kann man reinhören, was auch durchaus empfohlen ist, denn was die
fünf Nordlichter hier abfeiern hat wirklich Klasse!
www.balboainn.de
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CLAUS FLITTIGER
Instrumentalmusik ist Passion. Und die kann man auf Claus Flittigers
neuer CD ‚Somewhere Out There‘ an jeder Ecke hören und erleben: Über
fünfzig Minuten geht die Reise, von Progressive-Rockern, über sphärische
elektronische Klangflächen bis hin zu jazzigen Klängen. Nicht genug,
dass die sieben Stücke aus Claus Flittigers Feder stammen und im eigenen
Studio aufgenommen und produziert wurden, er spielt auf den vorliegenden
Aufnahmen auch, von einigen Gastauftritten abgesehen, alle Saiten- und
Tasten-Instrumente selbst. Fans klassisch angehauchter
Art-Rock-Instrumentals können auf der Website des Künstlers in diese und
auch seine vier vorherigen CDs reinhören.
www.flittiger.de
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JOLLY JAPLIN
Cooler Name, coole Band. Das Fourpiece aus Stuttgart spielt Rock – völlig
locker, unkonventionell und ziemlich eigenständig. Ist das College-Rock?
Keine Ahnung, auf jeden Fall hat die Musik einen hohen Wiedererkennungswert,
allein durch den markanten Gesang und auch die Gitarren-Riffs und -Sounds
besitzen Charakter. Die CD ‚Schizophrenic Starlight‘ ist klasse aufgemacht
und beinhaltet fünf Songs, die auch live ganz sicher für Stimmung sorgen.
Erst recht, wenn die Band noch einen weiteren Gitarristen zu Unterstützung
im Line-Up hat; den suchen Jolly Japlin nämlich derzeit. Na dann mal ran!
www.jollyjaplin.de
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CRAYFISH
Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir die letzte CD von Crayfish
hier vorgestellt hatten. Und was schon damals zu überzeugen wusste, das ist
auch auf der aktuellen EP ‚Grand Escape‘ zu hören – und von allem noch eine
Schüppe mehr: gute Riffs, gute Songs, gute Sounds. Die Band will es wirklich
wissen, tut auch richtig was dafür und tourt fleißig durch die Clubs der
Republik. Und das ist ja, wie wir alle wissen, gerade bei handgemachtem
Punk-Rock der Schlüssel zu Erfolg und auch zu Live-Qualität. Wer auf
dreckig-poppigen Rock mit partykompatiblen Refrains steht, sollte bei
Crayfish unbedingt reinhören oder sich den Frankfurter Radio-Rock-Fünfer mal
live geben.
www.cray-fish.de
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Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre & Bass.
Ausgabe 04/2007 ist ab Freitag, den 23. März im Handel!
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