Es gibt einen Platz für dich und deine Band in Gitarre & Bass:
YOURSITE! Hier werden Musiker vorgestellt, die uns ein Päckchen schicken
[CD, Info, Foto] und die uns gefallen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Also einfach deine Bewerbung an Gitarre & Bass/YOURSITE, An der
Wachsfabrik 8, D-50996 Köln schicken und abwarten! Wenn’s beim ersten
Versuch nicht geklappt hat, nicht böse sein – der Andrang ist groß. Und wer
dabei ist, landet nicht nur auf dieser Seite, sondern sogar für einen Monat
mit Foto auf der G&B-Website www.gitarreundbass.de. Mitmachen!
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mourning caress
Dieses westfälische Metal-Fivepiece ist schon einige Zeit dabei und
war – wenn man einen Blick auf die schon absolvierten Konzerte, unter
denen auch namhafte Festivals auftauchen, und die bisherigen
Veröffentlichungen wirft – immer sehr umtriebig. Metal? Ja, Metal! Und
zwar in rockig-eingängiger Manier. Dennoch gibt’s hier ganz gepflegt was
auf die Mütze: Fette Brat-Gitarren treffen Power-Drumming und zu all dem
schreit sich Sänger Gerrit die Seele aus dem Leib. Aber Obacht: Die
Musik von Mourning Caress bleibt bei aller Härte eingängig und melodiös,
weil selbst bei derben Thrash-Attacken die Hook im Vordergrund steht und
manchmal gar sphärische Melancholie durchschimmert, die von cleanen
Gitarren-Passagen getragen wird. Fans von gepflegtem Schweden-Death à la
In Flames & Co. sollten mal einen Blick auf die professionelle Website
dieser Band werfen, wo auch es jede Menge Musik und Videos gibt. Rock
‘n’ Roll!
WWW.MOURNINGCARESS.COM
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cissy strut
Blues with a funky soul – so das Motto und die
stilistisch-musikalische Kurzbeschreibung der fünf Niedersachsen. Auf
ihrer aktuellen CD ‚Going to N.Y.C.‘, im Übrigen schon die dritte
Veröffentlichung in der zehnjährigen Band-Geschichte, tummeln sich fast
ausschließlich Eigenkompositionen aus der Feder von Gitarrist Markus
Mayer. Dieser versteht es im Übrigen nicht nur tolle und eingängige
Songs zu schreiben, sondern spielt auch klasse Gitarre und hat einen
guten Ton. Aber auch der Rest der Band versteht sein Handwerk und bringt
die Songs zum Klingen & Swingen. Gunnar Hoppe am Schlagzeug und Micha
Hoff am Bass sorgen für den soliden Groove und Christoph Dommnich an den
Tasten und Markus Mayer besorgen Harmonie & Melodie, und liefern
zusammen das passende Fundament für die Blues-Charakterstimme von Thomas
Martin, der auch mal zur Harp greift. Gute Band.
WWW.CISSYSTRUT.DE
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julia a. noack
Julia Noack hat Geschmack: Alleine das Booklet zu ihrer CD ,Piles &
Pieces‘ ist schon absolut gelungen, hat Flair, schafft Atmosphäre. Erster
Höreindruck: Das ist die Platte, die ich mir von Maria McKee seit zehn
Jahren wünsche. Julias Songs haben etwas sehr persönliches, klingen oft so,
als würde sie bei dir zuhause sitzen und ihre Kompositionen zum ersten Mal
jemand vorspielen: zart, vorsichtig, warm und ganz stark, was Intensität und
Ausdruck angeht. Ihr Singer/Songwriter-Ansatz ist amerikanisch geprägt,
steht verträumtem, introvertiertem Alternafolkountry näher als der
straighten, politisch ambitionierten Tradition von Dylan, Baez & Co., und
hat seine absoluten Stärken in den ganz ruhigen Momenten, in denen man diese
Stimme, eine Gitarre und irgendwo dahinter eine Farben gebende Band hört. In
diesen Momenten kann Julia N. dich berühren, deine Stimmung ändern,
Sehnsucht erzeugen, Hoffnung geben, Grinsen zaubern – und das ist ’ne Menge
Holz! Eine beeindruckende Musikerin.
WWW.JULIANOACK.COM
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die bademeister
Bademeister retten Leben, sie koordinieren spielerische Aktivitäten im
Beckenbereich und sorgen somit dafür, dass uns das gemeinsame Planschen
Freude macht. Nicht so Die Bademeister aus Bremen: Bei ihnen handelt es sich
um junge Jazz-Rocker, die mit allen Wasser gewaschen sind. Ich betone:
Jazz-Rocker! Den Fusion-Weichspülgang hat sich diese sympathische Kapelle
nämlich erspart – und das gibt Extrapunkte. Die Band-Mitglieder Frederic
Drobnjak (der Mann spielt Strat! Darf man das als Jazzer? Wenn ja: Auch ohne
Handschuhe? ;-), Claudius Tölke (b), Mathias Büsseler (dr) und Martin
Hanisch (g) mögen nach eigenen Angaben die Kollegen Stern, Scofield,
Holdsworth, Frisell, Rosenwinkel, Greg Howe und Tom Morello – keine
schlechten Inspirationsquellen. Von Sco haben sie sich vor allem eine
sympathische Lässigkeit abgehört: etwas Dreck hier, noch mehr Blues da und
darunter eine Prise Funk & Wahnsinn – sehr sympathisch! Da soll noch mal
jemand behaupten, dass man mit einer Zwei-Gitarren-Instrumental-Band keine
spannende Musik machen kann. Klasse!
WWW.MYSPACE.COM/DIEBADEMEISTERBAND
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Mehr zu diesem & anderen Themen in der neuen Gitarre & Bass.
Ausgabe 09/2007 ist ab Freitag, den 24. August im Handel!
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