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Nichts geht über die Röhre, wenn der E-Bass satt und druckvoll, heiß und fetzig klingen soll. Bei besonders leistungsstarken Endstufen hat die Röhrentechnik allerdings auch erhebliche Nachteile, und deshalb hat Tech den Tube Amp zwar mit einer charaktervoll hochgezüchteten Röhrenvorstufe ausgestattet, die Endstufe aber in der praktischeren Transistortechnik gebaut.

Das erspart nicht nur Gewicht und reduziert die Gehäusegröße erheblich, sondern ist in Anschaffung und Betrieb kostengünstiger, letztendlich zuverlässiger und insgesamt unproblematischer. Zumal man mit einem Transistor-Poweramp leicht in Leistungsregionen vordringen kann, die der Röhre bei vernünftigem und bezahlbarem Aufwand verschlossen bleiben. Den Tube Amp gibt es in drei Leistungsstärken, mit 300 Watt, 500 Watt und 2´ 500 Watt. Wir haben für den Test die mittlere Version ausgewählt, die es wohl locker mit den stärksten Vollröhren-Verstärkern aufnehmen kann. Um den authentischen Röhrensound braucht man sich dabei keine Sorgen zu machen, denn die röhrenbestückte Vorstufe wurde absichtlich sehr offensiv ausgelegt, damit man auch viel von den Eigenarten dieser Technik hört.

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Bedienelemente: Vor allem in höheren Aussteuerungsbereichen machen sich Unterschiede zwischen Transistor und Röhre deutlich bemerkbar, und deshalb ist fast jedes Bedienelement am Tube Amp mit einer zusätzlichen Boost-Funktion ausgestattet. Per Tipptaste kann man den Arbeitsbereich des Gainreglers in höhere Pegelregionen verlagern, auch alle Bereiche der Vierband-Klangregelung (Bass, Mid, High, Presence) besitzen außer den Einstellpotis (Einstellumfang ±15 dB) noch separate Boost-Tasten. Das ist ein durchaus interessantes, röhrengerechtes Vorstufenkonzept, welches auch durch seine klare und übersichtliche Gliederung überzeugt...

Mehr zum Thema erfährt man in Gitarre & Bass 07/97 – ab dem 13. Juni im Zeitschriftenhandel!

Dirk Groll

 

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