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Fender Tex-Mex Strat

Wer sich schon einmal im Grenzgebiet zwischen Texas und Mexico aufgehalten hat, kann sich nie mehr von der faszinierenden Wirkung, die der Mischmasch zweier so verschiedener Welten hervorruft, freimachen. Nicht nur für mich ist der Begriff „Tex-Mex" seit jener Zeit, als ich als Mitglied einer deutsch/englischen Countryrock-Formation u. a. in Austin, Houston, aber vor allem San Antonio, der Tex-Mex-Hauptstadt, in Kaschemmen wie „St. Mary’s Bar & Grill" u. a. spielte, ein Zauberwort geworden, das eine ganz eigenständige, irgendwie zeitlose Atmosphäre beschreibt.

Brütende Sonne, lautlose Ventilatoren, scharfer Chili, Happy Hours, Tequilla und Frozen Margueritas, träge Tage und heiße Nächte – genau das ist Tex-Mex!

Fenders Marketingexperten waren sich der Zugkraft dieses Namens für die neue Serie von Instrumenten, die in der mexikanischen Niederlassung gefertigt wird, bewußt, denn „Tex-Mex" findet sich nicht nur in o. g. Eigenschaften, sondern auch in heißer Blues-Rock-Musik, die im Lone-Star-State Texas immer noch besser als irgendwo anders auf diesem Erdball zelebriert wird. Und daß Jimmy Vaughan offiziell und in voller Überzeugung diese eher günstigen Instrumente bewirbt, paßt wie die Faust aufs Auge, denn er und vor allen Dingen sein kleiner Bruder Stevie Ray sind bzw. waren die Galionsfiguren dieser heißblütigen Musik...

resümee
„Und noch ein paar Strats", hatte ich gedacht, als ich das Paket mit den Gitarren auspackte. „Als ob Fender nicht schon genug Strat-Modelle hätte." Doch jetzt, nach dem ersten Kennenlernen, muß ich sagen, daß die Tex-Mex Strats gerade wegen ihrer Features, die aus zwei Welten – Vintage und Moderne – zu kommen scheinen, eine eindeutige Existenzberechtigung haben...

Heinz Rebellius

Der vollständige Testbericht erscheint in der August-Ausgabe von Gitarre & Bass. Und die gibt es schon ab Freitag, den 11. Juli am Kiosk!

 

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