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VOLKER KRIEGEL Er ist einer der wichtigsten Musiker des deutschen Nachkriegs-Jazz nicht der Wiederaufbau-Phase" der goldenen 50er, sondern der Wieder mit Inhalt füllen"-Periode der folgenden beiden Jahrzehnte. Volker Kriegel über den kreativen Verrat an der wahren Sache", über MPS & Mood, über Neo-Epigonen und lebendige Musik. Volker Kriegel, geboren am 24.12. 1943 in Darmstadt, galt ab Ende der 60er Jahre als wichtigster deutscher Jazz-Gitarrist. Aus der vorangegangenen Generation ist heute noch der Exil-Ungar Attila Zoller bekannt, der stilistisch immer zwischen den Polen gemäßigt Free" und coole Standards" pendelte, die nächste Generation nach Kriegel führte Michael Sagmeister an, dessen Spiel eher BeBop-geprägt ist. Ich bin nie ein BeBop-Musiker gewesen", wird Kriegel in Martin Kunzlers Jazz-Lexikon" (Reinbek bei HH, 1988) zitiert, und ich habe immer versucht, meine Musik dem Publikum verständlich zu machen. Wir versuchen eine Balance zwischen dieser Zugänglichkeit und intelligenter, guter Qualitätsmusik zu halten..." Das komplette Interview von Lothar Trampert erscheint in der August-Ausgabe von Gitarre & Bass. Ab Freitag, 11. Juli am Kiosk! |