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Alle Jahre wieder: Einen Tag nach Schalkes Gewinn des UEFA-Cups trafen wir Axel Rudi Pell (36), Hardrocker und Gitarrist aus Leidenschaft, zu einem Interview. Der Wattenscheider hatte das Spiel der Königsblauen gegen Inter Mailand nicht gesehen, also haben wir nicht über Fußball sondern über Musik geredet. Thema war Pells neues Album ,Magic, seine mittlerweile achte Platte. Seit 1989 veröffentlicht er unter eigenem Namen Solo-Alben, zuvor trat Pell erstmals mit der deutschen Hardrock/Metal-Band Steeler in Erscheinung. (Nicht nur Fans bedauern sehr, daß sich Steeler-Sänger Peter Burtz inzwischen ganz aus dem Musik-Business verabschiedet hat; d. Red.) Über den Pellraiser himself berichteten wir bereits in G&B 4/96. Aufgenommen wurde wieder in den RASH-Studios in Gelsenkirchen zusammen mit Ulrich Pösselt. Neben Pell waren mit Sänger Jeff Scott Soto, Bassist Volker Krawczak und Schlagzeuger Jörg Michael ein bewährtes Team am Start. Neu in der Band ist Keyboarder Christian Wolff, ein klassisch ausgebildeter Pianist, der u. a. auf dem letzten Rage-Album ,Lingua Mortis mitspielte. Der Mann hatte gegenüber der ausgeschiedenen amerikanischen Keyboarderin Julie Greaux einen klaren Heimvorteil, denn er kommt aus Essen, und da haben wir natürlich", so Axel, Flugkosten gespart." Beim ersten Durchhören von ,Magic fällt auf, daß Drummer Jörg Michael auf einigen Stücken Höchstleistungen vollbringt. Die Songs haben im Tempo um einiges angezogen; noch extremer als es schon auf dem letzten Album ,Black Moon Pyramid der Fall war... Discografie
Das komplette Interview mit Axel Rudi Pell erscheint in Gitarre & Bass 09/97. Ab Montag den 18. August im Handel! Arnd
Müller |