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Pandora, die zweite...
Nach der erfolgreichen Markteinführung im vergangenen
Jahr (Test G&B 5/96) spendiert Korg mit dem PX2
seiner ToneWorks-Reihe einen Pandora-Nachfolger. Während
man die Büchse" noch etwas verkleinert hat
das neu gestaltete Gehäuse ist einen ganzen
Zentimeter schmaler wurden die Möglichkeiten um
einige interessante wie praktische Features erweitert.
Erfreulich, daß der Preis nahezu beibehalten werden
konnte.
konstruktion
Das Pandora
PX2 ist ein programmierbares Multieffektgerät mit
digitaler Klangerzeugung. In jedem Klangprogramm stehen
vier Module mit unterschiedlichen Effekten zur
Verfügung, die sich, bis auf ein paar Ausnahmen,
gleichzeitig benutzen lassen. Mit 38 überschreibbaren
Werks-Presets, die jederzeit wieder aus dem ROM-Speicher
zurückgeladen werden können, wurde die Kapazität im
Vergleich zum Vorgänger beinahe verdoppelt. Neben einem
kalibrierbaren (438 445 Hz) autochromatischen
Tuner stehen zusätzlich zu den Klangprogrammen 32
verschiedene Rhythmuspatterns bzw. ein Metronom zur
Verfügung...
praxis
In jedem
Klangprogramm stehen die Effektmodule Drive, Tone,
Modulation und Ambience mit festgelegter Reihenfolge
sowie die Funktionen Cabinet Resonator (Speaker
Simulation), Noise Reduction, Master Level, Titel-Editor
(7 Zeichen) und Write (Speichern) zur Verfügung. Da sich
bei jedem Effekt nur ein einziger, praxisorientiert
ausgewählter Parameter in meist 30 Schritten verändern
läßt, ist die Bedienung denkbar einfach. Das
Drive-Modul bietet neben einem Compressor, der exklusiv
die Clean-Abteilung vertritt, acht Distortion-Effekte mit
verschiedenen Klangcharakteren, Verzerrungsgraden und z.
T. Röhrensimulationen, die allesamt sehr gute Ergebnisse
liefern. Vier Overdrive/Distortion-Effekte des
Vorgängers fielen offenbar der begrenzten
Speicherkapazität zum Opfer. Im Tone-Modul steht ein
aktiver 2-Band-EQ zur Verfügung...
resümee
Das Pandora
PX2 ist eine gelungene Weiterentwicklung des Vorläufers.
Lobenswert sind nicht nur die guten und vielseitigen
Sounds, sondern auch solch interessante und praktische
Features wie die 32 Rhythmus-Patterns,
Aux-In-Pitch-Shifting und -Center-Cancelling. Ganz
nebenbei stehen nun 38 statt 20 User-Speicher zur
Verfügung und dies alles, ohne das bisherige
kapazitätsabhängige Effektangebot übermäßig zu
dezimieren. Im Gegenteil, beim Pitch Shifter hat man noch
einige Varianten draufgelegt...
Ü B
E R S I C H T
- Fabrikat: Korg/ToneWorks
- Modell: Pandora
PX2
- Herkunftsland:
China
- Gerätetyp: Multieffektprozessor
im Taschenformat mit Rhythmus-Sektion und
Übungshilfen
- Effekte: Verzerrer
(Kompressor + 8 Drive-Typen), EQ (Hi/Lo),
Modulation (Chorus, Flanger, Vibrato, Delayed
Vibrato, Phaser, Tremolo, Pan, Auto Wah, Wah,
Random), Ambience (Delay, Echo, Room, Hall,
Pitch, Stereo Pitch), Cabinet Simulator, Noise
Reduction, Tuner, Metronom, 32 Drum-Patterns,
Pitch Shifting bzw. Center Cancelling von
Aux-In-Signalen
- Speicherplätze:
38 überschreib- und wieder
einladbare Werks-Presets
- Anschlüsse:
Instrument Input, Aux In
(Mini-Stereoklinke),
- ...
P L
U S
- Sounds/Klangqualität
- umfangreiche
Ausstattung
- ...
Michael
Dommers
Dieser Testbericht
erscheint ungekürzt, unzensiert und in voller Länge, in
Gitarre & Bass 09/97. Ab Montag den 18.08. im Handel!
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