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Nicht nur die Fretlessbässe erleben derzeit ein Hoch, auch die Nachfrage nach elektrischen Kontrabässen ist gestiegen und bringt nun eine schöne Modellvielfalt mit sich. Denn während noch vor kurzem diese Standbässe eher Exoten waren und oft nur als teure Sonderanfertigungen erhältlich, wagen sich nun auch größere Hersteller, entsprechende Instrumente in ihr Programm aufzunehmen. Der Aria-Kontrabaß wird in drei Versionen gebaut. Das Spitzenmodell SWB-04 besitzt einen kleinen Hohlkorpus mit Ahorndecke, einen erwachsenen Kontrabaßhals mit Ebenholzgriffbett und aktive Elektronik, wobei zum einen ein magnetischer PU am Halsende befestigt ist und zum anderen zwei Piezo-Systeme die Saitenschwingungen am Steg abtasten. Der SWB-05 ist ein Fünfsaiter mit massivem Body, er besitzt ebenfalls zwei separate Tonabnehmersysteme und einen Aktiv-EQ, ähnelt aber in seinem Erscheinungbild als Solidbody stärker unserem Testbaß, welcher das schlichteste Standbaßmodell von Aria ist. resümee Der Aria SWB-02 bietet das authentische Spielgefühl eines Kontrabasses, wobei die gelungene Konstruktion aber Bespielbarkeitsvorteile vor allem in den hohen Lagen aufweist. Sein konkreter, kerniger Ton sichert auch bei üppigen Bandsounds gesunde Durchsetzungskraft und wirkt trotz der schlichten Tonabnehmer-Ausstattung angenehm ausgewogen. Freilich verhält sich das Instrument anpassungsmäßig recht sensibel, für beste Klangergebnisse muß ein möglichst hochohmiger Verstärkereingang zur Verfügung stehen. Die sehr robuste Ausführung der sonst oft empfindlichen Teile (z. B. Steg) ist noch ein besonderer Pluspunkt beim Aria... Dirk Groll Dieser Testbericht erscheint in voller Länge, in Gitarre & Bass 10/97. Ab Freitag den 12.09. im Handel! |