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Praktisch alle legendären Gitarrenformen besitzen ihr jeweiliges Bass-Pendant, wobei manche Modelle durch ihren Erfolg eigenständig wurden, andere selten geblieben sind. Die Les-Paul-Form gehört eindeutig zu den selteneren Bass-Designs. Daß der kompakte Body mit dem einzelnen Cutaway als Bass niemals zum Renner wurde, liegt schlicht und einfach an der Korpusform selbst, die für lange Basshälse weniger geeignet scheint. Denn als Daumenregel kann man annehmen, daß die obere Gurthalterung nicht weit jenseits des 12. Bundes liegen darf, wenn der Bass frei von Kopflastigkeit sein soll. Und die LP-Form bietet ohne obereres Korpushorn nicht die Voraussetzungen für ein vollkommen ausbalanciertes Instrument, die Gurtaufhängung befindet sich hier schließlich in Höhe der 17. Lage. Nichtsdestotrotz freut man sich, gelegentlich auch mal einen Bass mit dieser harmonischen Korpusform zu Gesicht zu bekommen, zumal es den Bassbauern der Gibson-Tochter Epiphone in Korea offenbar doch gelungen ist, den Les Paul Bass handhabungsmäßig zu kultivieren... Ü B E R S I C H T
Dirk Groll Dieser Testbericht erscheint in ausführlicher Länge in Gitarre & Bass 10/97. Ab Freitag den 12.09. im Handel! |