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Vier Jahre ist es her, daß man von Scäm Luiz etwas neues auf CD zu hören bekam. Jetzt gibt es wieder ein Lebenszeichen der Band, und einiges hat sich verändert: Das Label wurde gewechselt, ein neuer Gitarrist ist mit von der Partie und das niederländische Power-Trio spielt einen neuen Stil. Gelangweilt vom Funk-Metal der ersten beiden Alben entschlossen sich Jimmy Klimsop (b, voc) und Menno Brenkmann (dr), nachdem sie sich von Gitarrist Holger Larisch getrennt hatten, nach L.A. überzusiedeln. Hier wurden die beiden auf der Suche nach einem Nachfolger für Holger fündig. Nard Berings heißt der neue Mann an der Gitarre; seine musikalischen Stationen waren u. a. die holländische Band Lois Lane. Daneben spielte er im Studio für diverse Acts wie The Holograms. Zurück in Düsseldorf, wo die drei Musiker inzwischen leben, wurde das neue Album ,Braincandy im Skyline Studio unter der Regie von Moses Schneider (Rausch, Sun, Die Schröders) aufgenommen. Mit ihm zusammen experimentierte die Band viel herum, bis schließlich ein eigenwilliger Stil herauskam, der weniger Rock und mehr Funk bietet. Die Band versteht es, geschmackvoll zu arrangieren und die Songs mit einem Sinn für wohlklingende Sounds gut zu garnieren lecker, lecker, lecker, sagt da der Musikfreund und nimmt gleich noch einen Nachschlag, indem er die CD ein weiteres mal von vorne abspielt. Scäm Luiz" ist übrigens ein niederländischer Slang-Ausdruck und bedeutet zu deutsch Filzlaus"... Aha. Das komplette Interview von Arnd Müller kann man in Gitarre & Bass 10/97 nachlesen ab Freitag, 12. September, im Handel! |