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Man kann für einen schönen Bass ohne Probleme etliche Tausender ausgeben und bekommt dann auch sicherlich einiges fürs Geld geboten. Wenn es aber im Wesentlichen darum geht, nur" ein gutes Instrument anzuschaffen, braucht man heutzutage längst nicht mehr so tief in die Taschen zu greifen. Denn in Zeiten der Globalisierung ist das Know how nicht an einen bestimmten Ort gebunden, und es ist nun ganz normal, daß in preiswerter Fernost-Fertigung tadellose Bässe und Gitarren nach westlichen Vorstellungen hergestellt werden. Jedenfalls wirken die preisgünstigen Cort-Artisan-Bässe aus Korea keinesfalls fremdartig und scheinen auch unsere anspruchsvollen Bassisten gut zu bedienen. konstruktion Unsere Testbässe C4 und C5 sind weitgehend baugleich, natürlich mit dem Unterschied, daß es sich einmal um einen Viersaiter, einmal um einen Fünfsaiter handelt. Die aufgeschraubten Longscale-Hälse sind offensichtlich aus hochwertigem Ahorn einstreifig konstruiert, wobei die nach hinten abgewinkelte Kopfplatte in bewährter Weise schräg an das Halsstück angeleimt wurde. Das Palisander-Griffbrett wurde akkurat mit 24 mittelstarken Bundstäbchen bestückt, deren Enden sorgfältig verrundet sind. Für die Halsrückseite wurde ein griffiges, seidenmattes Lackfinish gewählt. Die glanzlackierten Bodies der Artisan-C-Bässe bestehen aus verschiedenen Holzarten: Lindenholz gibt dem Viersaiter ein warmes Baßfundament, Ahorn soll beim Fünfsaiter eine differenzierte Artikulation der tiefsten Töne sicherstellen. Die Bodies sind rundlich-schlank geformt, womit sie etwas den Ibanez-SR-Bässen ähneln. Die Verarbeitung der eher schlicht gehaltenen Cort-Bässe ist ordentlich und fehlerfrei, die verwendeten Materialien machen einen guten Eindruck...
Den kompletten Testbericht & noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass nachlesen. Die G&B-Ausgabe 01/98 ist ab Freitag 12. Dezember 1997 im Handel. |