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Konzeption In der gehobeneren Klasse von Multieffekten zählt Intelligentes Pitch-Shifting heutzutage zum guten Ton. Logisch, daß auch Rocktron nicht länger auf sich warten läßt. Dabei ließ man das Know-how der amerikanischen Firma Wave-Mechanics einfließen, deren kluge Köpfe für die Entwicklung des grandiosen Eventide H-3000 zuständig waren. T.C.-Electronics kooperiert mit Wave-Mechanics bei ihrem G-Force-Prozessor übrigens auf ähnliche Art. Über Harmonisierungs-Effekte hinaus beherscht das Intellipitch einige FX-Disziplinen mehr. Ein vielseitiges Multi-Effekt liegt hier vor, was mit Chorus, Delay und Reverb das Gitarristenherz beglücken kann. Bei näherer Betrachtung trifft man praktisch auf einen alten Bekannten Rocktrons beliebtes Intellifex. Die Ausstattung gleicht sich diesbezüglich bis aufs Haar. Einen ausführlichen Testbericht dürfen wir uns von daher schenken. Kollege Michael Dommers und ich haben das Gerät und seinen Nachfolger, das Intellifex LTD, auf Herz und Nieren geprüft (G&B 6/91 und 10/95). Die Geräte-Konstruktion ist gegenüber früheren Modellen noch robuster geworden. Von der Verarbeitung präsentiert sich das Intellipitch also absolut tadellos. praxis Mit ausgesprochen transparenten und dynamiktreuen Effekte liegt das Intellifex in der Beliebtheitsskala von Gitarristen nach wie vor weit vorne. Flinke MIDI-Umschaltungen für den Live-Einsatz und eine übersichtliche Bedienbarkeit sind weitere Pluspunkte, die natürlich auch das Intellipitch verbuchen kann. Das FX-Arsenal liegt in insgesamt acht verschiedenen Effektkonfigurationen vor. Nummern 1 6 entsprechen dem originalen" Intellifex. In der wesentlich preiswerteren LTD-Version wurde in zwei Konfigurationen auf den Ducker", der zur Reduzierung des Hall- oder Delay-Anteils während des Spielens dient, verzichtet. Dies ist hier nicht der Fall. Neu sind ein integriertes autochromatisches Stimmgerät, das bei der Tonhöhenanzeige allerdings etwas nervös reagiert. Unter den Effekten sind, klar, der Intelligent- als auch der Reverse-Pitch-Shifter hinzugekommen, welcher in verrückte Klangdimensionen entführt. Beide Funktionen arbeiten, abgesehen von Hush-Noisereduction, als Einzeleffekte. Die intelligente Tonhöhenverschiebung erzeugt zwei sehr natürlich klingende Intervalle im Bereich von ± einer Oktave. Key"- und Mode"-Parameter legen den Grundton und die korespondierende Scale fest. Das zur Verfügung stehende Skalen-Angebot ist reichhaltig: Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Aeolisch, Lokrisch, Pentatonisch, Blues, Blues Pentatonik, Melodisch Moll, Harmonisch Moll und eine Ganzton-Leiter bilden die Auswahl. An diese Vorgaben ist man fest gebunden, es besteht keine Möglichkeit, Skalen nach eigenen Vorstellungen umzuprogrammieren...
Den kompletten Testbericht & noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass nachlesen. Die G&B-Ausgabe 01/98 ist ab Freitag 12. Dezember 1997 im Handel. |