Innes Sibun  

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Innes Sibun Stardust

Update: Innes Sibun

Bekannt wurde er durch seinen Job als Tour-Gitarrist bei Robert Plant. Daß Innes Sibun mit seinem Programm seit Jahren ein Garant für eigenständige Musik zwischen den Klischees von Blues und Rock ist, scheint sich leider immer noch nicht so recht rumgesprochen zu haben. Innes (*1968) lebt in Bath, 100 Meilen westlich von London in der Nähe von Bristol. Im Alter von zwölf Jahren begann er Gitarre zu spielen. Seine Heroen hießen damals Peter Green, Paul Kossoff, Django Reinhardt und Jimi Hendrix. Nach ersten Single-Einspielungen mit seiner Gruppe „Touch Of Spice" und dem ersten Album (,That’s What The Blues Can Do), jetzt unter dem Namen „Blues Explosion", folgten verschiedene Tourneen, u. a. als Support von Walter Trout, den Fabulous Thunderbirds, Boy George und den Levellers. Hier festigte Sibun seinen Ruf als Ausnahmegitarrist, und 1993 erhielt er gleich zwei gute Angebote als Sideman: einmal von den Stranglers, und zum anderen von Robert Plant, in dessen Band er schließlich eine ausgedehnte Welt-Tournee absolvierte. (Mehr über die musikalischen Einflüsse von Innes Sibun und seine Zusammenarbeit mit Robert Plant in G&B 03/95.)

Fortan verfolgte Sibun seine Solo-Karriere und veröffentlichte zwei musikalisch hochrangige, aber von der breiteren Masse weniger beachtete Alben (,Superstitious 1995 und ,Honey Pot1996). Die geringe Publikumsresonanz wird sich hoffentlich mit dem aktuellen Album ,Stardust ändern, denn auch hier bieten Sibun & Band wieder abwechslungsreiche Songs zwischen Blues und Rock – und eine Menge fantastische Gitarrenarbeit.

Zum Interview. Innes Sibun bestätigte beim Gespräch alle Vorurteile, die man gemeinhin gegenüber Insel-Briten hat: Er ist höflich und zuvorkommend...

G&B: Innes, wie läuft die Tour?

Innes: Wir haben eine großartige Zeit hier. Ich liebe das deutsche Publikum, denn es ist möglicherweise eines der besten – zusammen mit den Amerikanern, denn beide hören zu. Das englische Publikum kommt meistens nur, um Bier zu trinken. Die Leute hierzulande haben ein feines Gehör für die Musik. Und dann spielst du besser, als wenn jemand im Hintergrund über die Fußballergebnisse spricht. Außerdem haben wir eine neue Booking-Agentur, die uns gute Gigs beschafft.

G&B: Bei dir hat sich einiges geändert, was das Geschäftliche angeht. Vor allem hast du das Label gewechselt...

Innes: Ja wir sind glücklicher dort. Meine neue Record-Company ist an der Musik interessiert; das alte Label hatte an fast gar nichts Interesse, hahaha!

G&B: Woran waren sie denn interessiert?

Innes: Möglicherweise am Geld – auf jeden Fall nicht an der Musik. Die Leute von meinem neuen Labels legen richtige Leidenschaft an den Tag, wenn es um Blues-Gitarrenmusik geht. Das macht für uns alles einfacher ...

Story: Arnd Müller

Das komplette Interview mit Innes Sibun Infos zu seinem Equipment & und noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass 04/98 nachlesen. Ab Freitag den 13. März im Handel!

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