
| Voll auf Erfolgskurs: Alles, was die
Bostoner Luftschiffer derzeit anfassen, scheint sich in pures Gold zu verwandeln. Seit
ihrem Comeback 1988 erreichten alle Alben Platinstatus, das Quintett wurde mit Grammies,
Echos, VIVA- und MTV-Awards dekoriert. Mit ,I Dont Wanna Miss A Thing vom
,Armageddon-Soundtrack blockieren sie erneut die Pole Position der Charts. Nun setzt
das Quintett noch einen obendrauf: Mit ihrem zweiten Live-Album ,A Little South Of
Sanity ziehen Aerosmith nun eine Zwischenbilanz nach einem Vierteljahrhundert im
Rock & Roll Business. Für ihre Fans sind sie die größte Rockband seit den 70ern, für die Gameboy-Generation coole Rock-Opas, die den Crossover zum HipHop wagten und von Fans weichgespülter Kuschel-Songs werden sie für ihre Balladen geliebt. Nur für Nörgler werden Lautsprecher Tyler und Saitenzauberer Perry wohl immer die Toxic Twins" bleiben. Die Band selbst sieht sich als seltsames Phänomen" und nimmt alle Kritiken mit Humor: ,A Litty South Of Sanity bedeutet nicht umsonst, nicht ganz zurechnungsfähig" zu sein. Dreiundzwanzig Songs aus drei Dekaden haben Aerosmith nun auf ihrer Doppel-CD für die Fans zusammengestellt, von frühen Nummern wie ,Dream On oder ,Back In The Saddle bis hin zu Songs der letzten Studio-Alben ,Pump, ,Get A Grip und Nine Lives. Erstaunlich ist dabei vor allem die Perfektion des Quintetts, zumal Aufnahmen und Mix von Produzent Jack Douglas angeblich ganz ohne nachträgliche Bearbeitung und Studiotricks auskamen, wie Joe Perry, Brad Whitford und Tieftöner Tom Hamilton schwören ... Story: Stefan Woldach
Interviews mit Joe Perry, Brad Whitford und Tom Hamilton & noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass nachlesen ab Freitag den 12. Februar im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder (für Abonnenten) beim Postboten erhältlich! © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |