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Schon seit gut acht Jahren führt ESP
Kirk Hammetts Strat-ähnliches Signature-Modell im Programm. Muß also ziemlich
erfolgreich sein, diese Gitarre. Kürzlich entschloß man sich für ein Face Lifting, und
wie sich zeigt, haben sich offenbar die Vorlieben und Wünsche des Metal-Meisters
hinsichtlich seines Werkzeugs ein wenig gewandelt.
Zwar nur im Detail, aber immerhin. Für einen
Vergleich mit dem Schwestermodell KH-2 schlage man in der G&B-Ausgabe 10/94 die Seite
84 auf.
konstruktion
Unübersehbar basiert die neue KH-4 auf der KH-2:
Gleiche Materialien, identische Schaltung, spiegelverdrehte (reversed) Kopfplatte,
24-Bund-Hals, Floyd-Rose-Vibrato. Doch drei Dinge sind neu, und zwar anstelle des
verschraubten gibt es nun einen durchgehenden einteiligen Ahornhals mit seitlich
angeleimten Korpusteilen aus Erle. Zudem hat das Profil des Ahornhalses etwas zugelegt und
ist jetzt auf der gesamten Länge rund 1,5 mm dicker. Aha! Tschüß Spaghettihals! Die
komplette Schaltung hat man nicht mehr direkt im Korpusholz, sondern auf einer dreilagigen
Schlagplatte montiert, die aus Perlmutt-Imitat, einer weißen und einer schwarzen
Kunststoffschicht besteht. Unten drunter sorgt eine dicke Alufolie für Abschirmung. Der
Body ist deckend schwarz lackiert (wer hätte es gedacht?). Daß u. a. genau diese Arbeit
eine Spezialität von ESP ist, weiß man nicht erst seit gestern ...
Michael Dommers
Den kompletten Testbericht &
noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass nachlesen ab Freitag den 12. Februar
im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder (für Abonnenten) beim Postboten
erhältlich!
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