
| Jahrelang war er Schnee von Gestern,
plötzlich liegt er wieder voll im Trend: Brian Setzer, Rockabilly-Veteran der legendären
Stray Cats, erlebt seinen zweiten Frühling. Als King of Swing" ist er die
Galionsfigur eines Revivals, das ganz Amerika in die goldenen 50er zurückversetzt. Dabei
glänzt der Mann mit der Schmalztolle nicht nur mit Charme und handwerklichem Können,
sondern vor allem durch ein 16köpfiges Orchester. Im Vorfeld seiner kommenden
Deutschland-Tour bat er Gitarre & Bass zur Privataudienz nach Phoenix, Arizona. Setzers Music
G&B: Brian, warum ist vor dir eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen ist, eine BigBand mit Lead-Gitarre zu gründen? Setzer: Keine Ahnung. G&B: Aber das Konzept kann doch so neu nicht sein, oder? Setzer: Das habe ich anfangs auch gedacht, aber es ist tatsächlich neu. Ich denke, daß die BigBands schon tot waren, als die elektrische Gitarre ihren Siegeszug antrat. In den 50er Jahren, als der Rock & Roll die Musikszene beherrschte, waren die BigBands längst verschwunden. Von daher war es wohl zu spät, um beides miteinander zu kombinieren. Vielleicht gab es irgendwann einmal einen schrägen Typen, der es versucht hat, aber er muß völlig in der Versenkung verschwunden sein, denn ich habe noch nichts von ihm gehört. Ich meine, es gab da eine Menge großartiger Rhythmus-Gitarristen wie Freddy Green oder Charlie Christian, aber sie agierten alle im Hintergrund. Insofern ist eine BigBand mit Lead-Gitarre etwas vollkommen Neues ...
Die komplette 8-Seiten-Story über Brian Setzer, mit Noten, Equipment-Infos & noch viel mehr kann man in Gitarre & Bass nachlesen ab Freitag den 12. Februar im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder (für Abonnenten) beim Postboten erhältlich! © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |