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Darf es etwas preiswerter sein? Bekanntermaßen bestimmen die Arbeitskosten mehr als Material und Ausstattung den Preis eines Instruments. Japaner haben einst die West-Preise unterbieten können, Koreaner konnten dann noch preisgünstiger als Japan fertigen. Der Cort Action Bass stammt nun aus indonesischer Fertigung. Bemerkenswert beim beständigen Abwärtstrend im unteren Preissegment ist, daß im Laufe der Zeit dabei dennoch die Qualität der Instrumente zunimmt. Know How ist ein bewegliches Gut und sicherlich einer der wichtigsten Faktoren beim Bau eines guten Produkts. Wer hätte sich früher ausmalen können, was für tolle Korea-Bässe man heute für vergleichsweise kleines Geld bekommen kann? Wem nun Bedenken bezüglich der Ausbeutung von Arbeitnehmern in fernen Ländern in den Sinn kommen, dem kann man entgegnen, daß diesen Ländern durch den Know-How-Transfer die Möglichkeit der Entwicklung geboten wird. Der einstige Billiganbieter Japan dürfte heute zu den ersten High-Tech-Adressen der Welt zählen und hat sich längst von der stumpfen Massenfertigung verabschieden können. Hier soll es freilich nicht um Politik gehen (da sind andere fraglos kompetenter), sondern um gute Instrumente. Und der Cort Action Bass scheint trotz des günstigen Preises bemerkenswert gesunde Qualitäten anzubieten ...
Den kompletten Testbericht & noch eine Menge mehr kann man in Gitarre & Bass 04/99 nachlesen ab Freitag den 12. März im Zeitschriftenhandel, bei guten Musikhändlern oder für Abonnenten beim Postboten erhältlich! © Copyright: Gitarre & Bass - ein Magazin des MM-Musik-Media-Verlag GmbH |